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Einbruchsserie im Wetteraukreis

Mehrere Einbrüche in Wohnungen und Häusern im Wetteraukreis verübt. Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.

Foto: Depositphotos

Giessen (ost)

Bad Nauheim: Durchsuchung einer Wohnung

Am Mittwoch (25.02.2026) brachen Diebe in eine Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Georgenstraße in Nieder-Mörlen ein, indem sie die Terrassentür betraten. Zwischen 17:00 Uhr und 20:40 Uhr durchsuchten die Täter verschiedene Räume der Wohnung, fanden jedoch keine Beute. Die Kriminalpolizei führt Ermittlungen durch und bittet Zeugen, die verdächtige Aktivitäten beobachtet haben, um Hinweise unter Tel.: 06031 6010.

Bad Nauheim: Einbruch durch ein Kellerfenster

Einbrecher nutzten ein Kellerfenster als Einstieg in ein Einfamilienhaus in der Steinfurther Straße zwischen Dienstag (24.02.2026), 18:30 Uhr und Mittwoch (25.02.2026), 08:45 Uhr. Fast alle Räume wurden von den Unbekannten durchsucht. Zudem brachen die Täter eine weitere Tür im Haus auf. Es ist noch unklar, ob und was die Diebe erbeutet haben. Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06031 6010 an die Friedberger Kripo zu wenden.

Bad Vilbel: Einbruchsversuche in Mehrfamilienhäusern

Einbrecher kletterten über ein Treppengeländer auf einen Balkon eines Mehrfamilienhauses in der Otto-Fricke-Straße in Bad Vilbel zwischen Dienstag (24.02.2026), 10:50 Uhr und Mittwoch (25.02.2026), 03:20 Uhr. Die Täter beschädigten die Glasscheibe der Balkontür, scheiterten jedoch beim Einbruchsversuch. Die Sicherheitsriegel der Tür hielten allen Angriffen stand, sodass die Unbekannten ohne Beute blieben. Am Mittwochnachmittag wurde der Polizei ein weiterer Einbruch in der Otto-Fricke-Straße gemeldet. Hier kletterten Einbrecher auf einen Balkon einer Hochparterrewohnung eines Mehrfamilienhauses. Sie brachen die Balkontür auf und gelangten so ins Innere. In der Wohnung durchsuchten die Täter mehrere Räume. Es wird vermutet, dass die Einbrecher keine Beute gemacht haben. Der Tatzeitraum wird in diesem Fall auf Montag (23.02.2026), 08:00 Uhr bis Mittwoch, 14:45 Uhr eingegrenzt. In beiden Fällen hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen. Zeugenhinweise werden telefonisch unter 06031 6010 entgegengenommen.

Tobias Schwarz, Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, wobei 723 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 569 Verdächtige, darunter 498 Männer und 71 Frauen. 275 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 5206 Fälle, wobei 840 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 598, darunter 511 Männer und 87 Frauen. 270 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 Fällen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

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