In der Nacht gab es vier Einbrüche in Bad Wildungen. Eine Bewohnerin konnte zwei Täter im Hausflur ertappen und vertreiben. Die Polizei sucht nach Hinweisen.
Einbruchsserie in Bad Wildungen: Bewohnerin ertappte zwei Täter

Korbach (ost)
Bad Wildungen: Bisher unbekannte Täter haben in der Nacht zum heutigen Donnerstag in Bad Wildungen mehrere Einbrüche begangen. Insgesamt wurden der Polizei vier Fälle aus der Straße “Am Langen Rod” und der Frankfurter Straße gemeldet, wobei in drei dieser Fälle der Versuch scheiterte. Bei einem der Einbrüche erwischte eine Bewohnerin außerdem zwei Täter im Flur ihres Hauses und vertrieb sie durch Schreie. Die Polizei in Bad Wildungen bittet nun um Hinweise zu den beiden unbekannten Männern. Beide sollen etwa 25-30 Jahre alt und ca. 1,75 Meter groß gewesen sein und ein mitteleuropäisches Aussehen gehabt haben. Die Männer waren dunkel gekleidet, wobei einer einen grünen Pullover trug.
Die vier Vorfälle ereigneten sich zwischen 1:20 Uhr und 2:40 Uhr nachts. Zunächst scheiterten die Unbekannten beim Aufhebeln von Türen an zwei Häusern in der Straße “Am Langen Rod”. Anschließend gelang es ihnen jedoch, die Balkontür einer Erdgeschosswohnung in der Frankfurter Straße aufzubrechen. In der Wohnung stahlen sie ein Portemonnaie, ein Handy und eine Lautsprecher-Box und flohen. Bei der vierten Tat, die erneut in der Straße “Am Langen Rod” stattfand, wurde die Bewohnerin gegen 2:30 Uhr durch Geräusche auf die beiden Einbrecher aufmerksam, erwischte die Unbekannten im Flur des Hauses und schrie sie an. Die Täter ergriffen daraufhin die Flucht. Die sofortige Fahndung der Polizei verlief ergebnislos.
Zeugen, die Informationen zu den beiden unbekannten Tätern haben, werden gebeten, sich unter Tel. 05621-70900 bei der Polizeistation Bad Wildungen zu melden.
Kontakt:
Matthias Mänz
Pressesprecher
Tel. 0561 – 910 1020
Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg
Pommernstr. 41
34497 Korbach
Pressestelle
Telefon: 05631/971 160 oder -161
Fax: 0611/32766-1012
E-Mail: pp-poea-korbach-ast.ppnh@polizei.hessen.de
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden insgesamt 3858 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2022 bereits 4275 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 810 im Jahr 2021 auf 723 im Jahr 2022 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 637 im Jahr 2021 auf 569 im Jahr 2022. Davon waren 498 männlich und 71 weiblich, wobei 275 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Einbrüchen in Deutschland mit 23528 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.858 | 4.275 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 810 | 723 |
| Anzahl der Verdächtigen | 637 | 569 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 571 | 498 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 66 | 71 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 266 | 275 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2021/2022
Die Mordraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 255 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur noch 243 waren. Die Anzahl der aufgeklärten Fälle sank ebenfalls von 245 auf 224. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 323 auf 308, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 275 auf 283 stieg und die der weiblichen Verdächtigen von 48 auf 25 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 137 auf 147. Im Vergleich dazu verzeichnete Bayern im Jahr 2022 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 403 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 255 | 243 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 245 | 224 |
| Anzahl der Verdächtigen | 323 | 308 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 275 | 283 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 48 | 25 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 137 | 147 |
Quelle: Bundeskriminalamt








