Drei Wohnungseinbrüche in kurzer Zeit, Polizei sucht dringend Zeugen.
Einbruchsserie in Bensheim

Bensheim (ost)
Am Freitag oder zwischen Samstag und Sonntag (22.-24.11.) gab es in Bensheim drei Einbrüche in Wohnhäuser.
Unbekannte gelangten am Freitag zwischen 9.30 und 19.15 Uhr durch ein Fenster in ein Wohnhaus in der Schönberger Straße. Es scheint jedoch, dass die Einbrecher dort nichts gestohlen haben.
Auch durch ein Fenster drang ein Unbekannter gegen 19.45 Uhr in ein Haus im Kandelbornweg ein. Bei der Suche nach Wertgegenständen fand der ungebetene Gast eine Geldkassette. Als er unerwartet auf eine Bewohnerin stieß, flüchtete er sofort. Der Einbrecher war 1,80 bis 1,90 Meter groß, hatte eine normale Statur, war dunkel gekleidet und trug eine Stirnlampe. Ebenso suchten Unbekannte zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen ein Wohnhaus in der Uhlandstraße heim. Ob dort etwas gestohlen wurde, wird nun von der Polizei untersucht.
Die Kripo prüft eine mögliche Verbindung zwischen den Taten. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich an die Kriminalpolizei in Heppenheim (Kommissariat 21/22) unter der Telefonnummer 06252/7060 zu wenden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die Mehrheit der Verdächtigen männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt








