Vier Wohnungseinbrüche in den letzten Tagen halten die Kripo auf Trab. Täter erbeuteten Geld, Schmuck und Münzen.
Einbruchsserie in Groß-Gerau/Trebur

Groß-Gerau/Trebur (ost)
In den vergangenen Tagen gab es in Groß-Gerau und Trebur vier Einbrüche in Wohnhäuser.
Unbekannte brachen am Freitag (23.01.) über den Wintergarten zwischen 16.50 und 21.15 Uhr in ein Haus in der Schubertstraße in Trebur ein. Sie erbeuteten unter anderem Geld und Schmuck.
Zusätzlich drangen Unbekannte am Samstag (24.01.) über den Balkon zwischen 19.45 und 20.10 Uhr in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Saalestraße in Groß-Gerau ein. Die ungebetenen Gäste erbeuteten eine Münzsammlung. Ebenfalls am Samstag suchten Unbekannte zwischen 16.30 und 21.00 Uhr ein Haus in der Kleiststraße in Groß-Gerau heim. Hier erbeuteten die Kriminellen Schmuck und Parfüm. Einbrecher gelangten am Samstagabend gegen 19.30 Uhr in der Georg-Büchner-Straße in Groß-Gerau nicht an Beute. Eine Bewohnerin wurde durch Geräusche auf die Täter aufmerksam und vertrieb sie.
Die Kriminalpolizei prüft einen möglichen Zusammenhang der Taten. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich an das Kriminalkommissariat 21/22 in Rüsselsheim unter der Telefonnummer 06142/6960 zu wenden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen in Hessen betrug 2022 569, wobei 498 männliche und 71 weibliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 sank die Gesamtzahl der Verdächtigen auf 598, wobei 511 männliche und 87 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 275 auf 270. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt








