Vandalen beschädigen Fensterscheiben, Einbrecher dringt in Wohnung ein, Kino nach Drohung geräumt, Dieb flüchtet ohne Beute, Polizeieinsatz in Universitätsstraße.
Einbruchsserie in Marburg

Marburg-Biedenkopf (ost)
Neustadt- Fensterscheiben zerstört
In der Nacht zum Samstag (30.03.2024) warfen Unbekannte Steine gegen die Fenster der Moschee in der Eichsfelder Straße. Eine Scheibe wurde zerbrochen, zwei weitere Fenster wurden durch weitere Steinwürfe beschädigt. Die Polizei schätzt den Schaden auf 1.000 Euro. Zeugen, die die Unbekannten beobachtet haben, die um 01:55 Uhr zugeschlagen haben, werden gebeten, sich mit der Polizei Stadtallendorf unter Tel: (06428) 9305-0 in Verbindung zu setzen.
Marburg- Einbruch in Wohnung
In der vergangenen Nacht (02.04.2024) meldete eine Zeugin einen Einbruch in ein Mehrfamilienhaus in der Straße “Am Markt”. Gegen 01:05 Uhr hörte sie ein Geräusch. Offenbar hatte ein Unbekannter mit einem Stein die Fensterscheibe einer Wohnung zerbrochen und war durch diese ins Mehrfamilienhaus eingedrungen. Ob der Dieb etwas aus der Wohnung gestohlen hat, ist derzeit unbekannt. Die Marburger Polizei hat Ermittlungen wegen Einbruchs aufgenommen und bittet um Hinweise unter Tel: (06421) 406-0.
Marburg- Kino evakuiert nach telefonischer Bedrohung
Am Montagmittag (01.04.2024) ging um 12:10 Uhr eine Bombendrohung für das Marburger Kino ein. Sofort rückten Streifen der Marburger Polizei aus. Der Zugang zum Kino wurde gesperrt und alle Personen mussten das Gebäude verlassen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Kinobetrieb fortgesetzt werden. Die Polizei nahm die Drohung ernst, obwohl es keine konkrete Gefahr gab. Ob es sich um einen üblen Aprilscherz handelte, wird derzeit ermittelt.
Marburg- Einbrecher flieht ohne Beute
Ein Unbekannter drang am Samstagabend (30.03.2024) gegen 20:25 Uhr in eine Halle in der Neuen Kasseler Straße ein. Er brach eine Tür auf und gelangte ins Foyer. Als der Alarm auslöste, brach er sein Vorhaben ab und floh. Der Schaden an der Tür wird auf 1.000 Euro geschätzt. Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, werden gebeten, sich mit der Polizeistation Marburg unter Tel: (06421) 406-0 in Verbindung zu setzen.
Marburg- Polizeieinsatz in der Universitätsstraße
Ein 41-Jähriger, der sich in einem persönlichen Ausnahmezustand befand, drang am Samstagnachmittag (30.03.2024) gewaltsam in ein Mehrfamilienhaus in der Universitätsstraße ein. Dort brach er in die Wohnung einer 23-Jährigen ein. Die Wohnungsinhaberin sprang aus Angst vor dem unbekannten Eindringling aus dem Fenster im 2. Stock und landete auf einem Vordach. Dabei verletzte sie sich. Rettungskräfte brachten sie ins Krankenhaus. Der 41-jährige Eindringling wurde einem Arzt in einer psychiatrischen Klinik vorgestellt, wo er anschließend aufgenommen wurde.
Kerstin Müller, Pressesprecherin
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 3858 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 4275 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 810 im Jahr 2021 auf 723 im Jahr 2022 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 637 auf 569. Von den Verdächtigen waren 571 männlich und 66 weiblich im Jahr 2021, während es im Jahr 2022 498 männliche und 71 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 266 im Jahr 2021 auf 275 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Einbrüchen in Deutschland mit 23528 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.858 | 4.275 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 810 | 723 |
| Anzahl der Verdächtigen | 637 | 569 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 571 | 498 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 66 | 71 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 266 | 275 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2021/2022
Die Mordraten in Hessen im Zeitraum zwischen 2021 und 2022 sind leicht gesunken. Im Jahr 2021 wurden 255 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur 243 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 245 auf 224. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 323 auf 308 gesunken. Von den Verdächtigen waren 275 männlich, 48 weiblich und 137 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu wurden in Bayern im Jahr 2022 die meisten Mordfälle in Deutschland registriert, insgesamt 403.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 255 | 243 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 245 | 224 |
| Anzahl der Verdächtigen | 323 | 308 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 275 | 283 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 48 | 25 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 137 | 147 |
Quelle: Bundeskriminalamt








