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Einbruchsserie in Ober-Mörlen

Einbrecher drangen in ein Einfamilienhaus ein, Täter noch unbekannt.

Foto: Depositphotos

Friedberg (ost)

Ober-Mörlen: Einbruch in Wohnung am Vormittag

Am Donnerstagvormittag (20.06.2024) brachen Einbrecher zwischen 10:15 Uhr und 11:00 Uhr in ein Einfamilienhaus in Langenhain-Ziegenberg, einem Ortsteil von Ober-Mörlen, ein. Die Täter öffneten gewaltsam ein Fenster und durchsuchten das Wohnhaus im Ziegenberger Weg. Es ist noch unklar, ob etwas gestohlen wurde. Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Friedberg in Verbindung zu setzen (Tel.: 06031 6010).

Bad Nauheim: Einbruch in BMW

Zwischen Mittwoch (19.06.2024), 21:00 Uhr, und Donnerstag (20.06.2024), 19:50 Uhr, zertrümmerten Unbekannte die hintere Seitenscheibe eines BMW 320. Anschließend gelang es ihnen, das Fahrzeug zu öffnen. Die Diebe hatten es auf das Lenkrad, das Infotainmentsystem und die Tachoanzeige abgesehen. Der entstandene Schaden wird auf über 10.000 EUR geschätzt. Der BMW war zur Tatzeit in der Burgallee in Bad Nauheim geparkt. Hinweise nimmt die Polizeistation Friedberg telefonisch unter 06031 6010 entgegen.

A5 – Ober-Mörlen: Kollision von drei Fahrzeugen auf A5

Ein Verletzter und über 25.000 EUR Sachschaden waren die Folgen eines Verkehrsunfalls auf der A5 bei Ober-Mörlen am Donnerstagabend (20.06.2024) gegen 20:15 Uhr. Ein 46-jähriger Spanier fuhr mit seinem Sattelzug auf der rechten Fahrspur in Richtung Frankfurt. Er wechselte auf die mittlere Spur, wodurch ein 67-jähriger Mann aus dem Hochtaunuskreis mit seinem Sprinter auf die linke Spur ausweichen musste, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Ein VW T-Roc konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und kollidierte mit dem Sprinter. Der 55-jährige Fahrer des VW wurde verletzt und mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Der VW wurde schwer beschädigt. Die Autobahn musste für die Landung des Hubschraubers für eine halbe Stunde gesperrt werden. Um 21:35 Uhr wurde die Fahrbahn wieder freigegeben.

Bad Vilbel: Einbruchsversuche in Mehrfamilienhäuser

In der Siemensstraße in Bad Vilbel kam es zwischen Mittwoch (19.06.2024), 21:00 Uhr, und Donnerstag (20.06.2024), 08:00 Uhr, zu insgesamt zwölf Einbruchsversuchen in Mehrfamilienhäuser. Die Täter versuchten, gewaltsam die Hauseingangstüren zu öffnen und zwei Garagentore zu knacken. Sie waren jedoch in keinem Fall erfolgreich. Die Polizeistation Bad Vilbel bittet um Hinweise unter Tel.: 06101 54600.

Niddatal: Entdeckung einer Indoorplantage

Ein Hinweis führte die Ermittler der Kriminalpolizei Friedberg zu einer Cannabis-Indoorplantage in Niddatal. Nach umfangreichen Ermittlungen geriet ein 56-jähriger Mann unter Verdacht. Die Staatsanwaltschaft Gießen erwirkte einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss für das Haus, das der Mann gemietet hatte. Die Polizei durchsuchte das Haus am Mittwoch (19.06.2024) und fand im Keller mehrere Growboxen mit Cannabispflanzen in verschiedenen Wachstumsstadien. Insgesamt wurden etwa 270 Pflanzen sichergestellt, sowie 150 Gramm Marihuana. Der 56-jährige Mann wurde nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder freigelassen. Gegen ihn wird nun wegen des illegalen Anbaus und Handels mit Cannabis in nicht geringen Mengen ermittelt.

Tobias Schwarz, Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 3858 Fälle registriert, wovon 810 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 637 Verdächtige, darunter 571 Männer und 66 Frauen. 266 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 4275 Fälle, von denen nur 723 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 569, wobei 498 Männer und 71 Frauen beteiligt waren. 275 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 23528 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 3.858 4.275
Anzahl der aufgeklärten Fälle 810 723
Anzahl der Verdächtigen 637 569
Anzahl der männlichen Verdächtigen 571 498
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 66 71
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 266 275

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 25.216 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur noch 24.363 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 23.331 auf 22.378 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 19.820 auf 19.168, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17.704 auf 17.079 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2.116 auf 2.089 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 6.321 auf 6.494. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an registrierten Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 25.216 24.363
Anzahl der aufgeklärten Fälle 23.331 22.378
Anzahl der Verdächtigen 19.820 19.168
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.704 17.079
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.116 2.089
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.321 6.494

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen registriert, was 0,88% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168 Fälle, was 80,46% entspricht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen wurden 14.678 Unfälle registriert (10,72%). Dabei gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 136.931
Unfälle mit Personenschaden 19.155
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.406
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.202
Übrige Sachschadensunfälle 110.168
Ortslage – innerorts 90.136
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 32.117
Ortslage – auf Autobahnen 14.678
Getötete 208
Schwerverletzte 3.878
Leichtverletzte 20.881

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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