Die Kripo sucht Zeugen für drei Wohnungseinbrüche am Wochenende, bei denen Schmuck und Bargeld gestohlen wurden.
Einbruchsserie in Schauenburg und Bad Emstal

Kassel (ost)
Schauenburg und Bad Emstal (Landkreis Kassel):
Möglicherweise sind drei Wohnungseinbrüche in Schauenburg und Bad Emstal am Wochenende auf das Konto desselben unbekannten Täters zurückzuführen. Die Ermittler des Kommissariats 21/22 der Kasseler Kripo suchen nun nach Zeugen, die Informationen über die unbekannten Täter haben.
Anfangs wurde der Polizei ein Einbruch in ein Einfamilienhaus in der Buchenstraße in Bad Emstal-Balhorn gemeldet. Unbekannte waren dort am Samstag zwischen 15:30 Uhr und 17:30 Uhr eingedrungen, nachdem sie die Terrassentürscheibe eingeschlagen hatten. Es ist noch unklar, ob die Einbrecher etwas gestohlen haben. Ebenfalls am Samstagabend wurde die Polizei von einem Einbruchsopfer in der Langenbergstraße in Schauenburg-Breitenbach alarmiert. Zwischen 14:30 Uhr und 18:15 Uhr gelangten die Täter durch eine aufgehebelte Terrassentür ins Haus und durchsuchten alle Räume nach Beute. Sie flüchteten anschließend mit Bargeld und Schmuck in unbekannte Richtung. Der dritte Einbruch in der Korbacher Straße in Schauenburg-Martinhagen, in der Nähe der Kirchstraße, ereignete sich am gestrigen Sonntag zwischen 16:15 Uhr und 19:30 Uhr. Auch hier benutzten die Einbrecher ein Hebelwerkzeug, um ein Fenster im Hochparterre gewaltsam zu öffnen, und durchsuchten das gesamte Haus nach Wertgegenständen. Die Täter flüchteten durch eine Tür auf der Gebäuderückseite und erbeuteten Schmuck und Sammlermünzen.
Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe der drei Tatorte gesehen haben und Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 224 auf 216 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








