Mehrere versuchte Einbrüche und Schüsse mit Schreckschusswaffe halten die Polizei in Atem.
Einbruchsserie in Wiesbaden

Wiesbaden (ost)
1. Mit Schreckschusswaffe abgefeuert,
Wiesbaden, Frankenstraße, 26.02.2024, 16:45 Uhr
(pj) Während eines Streits zwischen mehreren Personen in Wiesbaden gab ein unbekannter Täter am Montagabend Schüsse mit einer Schreckschusswaffe ab. Um 16:45 Uhr meldete ein Anrufer über den Notruf eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Beteiligten in der Frankenstraße. Laut Bericht hätten zwei Täter gekämpft und einer von ihnen habe später eine Waffe abgefeuert. Die Polizei schickte sofort Streifenwagen und Zivilkräfte zum Einsatzort. Die Täter flüchteten jedoch unmittelbar nach den Schüssen in verschiedene Richtungen und konnten trotz intensiver Suche nicht gefunden werden. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass jemand verletzt wurde. Bei der Untersuchung des Tatorts fanden die Einsatzkräfte die Hülse einer Schreckschusspatrone. Hinweise nimmt die Polizei in Wiesbaden unter der Telefonnummer 0611 / 345 0 entgegen.
2. Versuchter Einbruch über das Dach,
Wiesbaden, Dudenstraße, 22.02.2024 bis 25.02.2024
(pj) Unbekannte beschädigten in den letzten Tagen ein Haus in Wiesbaden bei dem Versuch, über das Dach einzubrechen. Zwischen Donnerstag und Sonntag stiegen Einbrecher mit einer Leiter auf das Dach einer Villa in der Dudenstraße. Dort versuchten sie, indem sie Dachziegel und Dämmung entfernten, ins Innere zu gelangen. Trotz eines Sachschadens im vierstelligen Bereich scheiterte der Versuch. Die Kriminalpolizei in Wiesbaden hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0611 / 345 0 entgegengenommen.
3. Einbruch tagsüber in Wohnung,
Wiesbaden, Weilstraße, 26.02.2024, 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr
(pj) Am gestrigen Montag brachen unbekannte Täter am helllichten Tag in eine Wohnung ein und entkamen mit der Beute. Zwischen 08:00 Uhr und 15:00 Uhr betraten Einbrecher über den Hausflur eines Mehrfamilienhauses in der Weilstraße die Wohnungstür der Opfer. Dort brachen sie die Tür auf und stahlen Schmuck und Bargeld aus der Wohnung. Es liegen keine Hinweise auf die Täter vor. Die Kriminalpolizei in Wiesbaden nimmt unter der Rufnummer 0611 / 345 0 Hinweise entgegen.
4. Einbruch in Keller und Entleerung eines Feuerlöschers, Wiesbaden, Friedenstraße, 26.02.2024, 23:45 Uhr
(pj) Am späten Montagabend drangen drei Täter in den Keller eines Mehrfamilienhauses ein und versuchten, Kellerabteile aufzubrechen. Gegen 23:45 Uhr gelangte das Einbrechertrio über eine Garage in den Keller des Mehrfamilienhauses in der Friedenstraße. Dort versuchten die Täter, die Kellerabteile zu öffnen, was jedoch misslang. Bei ihrer Flucht entleerten die Einbrecher einen Feuerlöscher in der Garage und auf parkende Fahrzeuge in der Schinkelstraße. Das Tätertrio wurde als männlich und dunkel gekleidet beschrieben. Der erste Täter hatte ein westeuropäisches Aussehen und blonde kurze Haare. Auch der zweite Täter soll ein Westeuropäer gewesen sein, der jedoch schwarze kurze Haare hatte. Der dritte Unbekannte wurde als südländisch aussehend und mit einer Basecap bekleidet beschrieben. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Wiesbaden unter der Telefonnummer 0611 / 345 0 entgegen.
Kontakt:
Polizeipräsidium Westhessen – Wiesbaden
Konrad-Adenauer-Ring 51
65187 Wiesbaden
Telefon: (0611) 345-1042 / 1041 / 1043
E-Mail: pressestelle.ppwh@polizei.hessen.de
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 3858 Fälle registriert, wovon 810 gelöst wurden. Es gab insgesamt 637 Verdächtige, darunter 571 Männer und 66 Frauen. 266 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 stieg die Anzahl der Einbruchsfälle auf 4275, wobei nur 723 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging auf 569 zurück, wovon 498 männlich und 71 weiblich waren. 275 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 23528 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3858 | 4275 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 810 | 723 |
| Anzahl der Verdächtigen | 637 | 569 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 571 | 498 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 66 | 71 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 266 | 275 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2022 zeigt insgesamt 136.931 Unfälle. Davon endeten 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Unfälle aus, was 4,68% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen registriert, was 0,88% ausmacht. Der Großteil der Unfälle (80,46%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 136931 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19155 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6406 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1202 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 110168 |
| Ortslage – innerorts | 90136 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 32117 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 14678 |
| Getötete | 208 |
| Schwerverletzte | 3878 |
| Leichtverletzte | 20881 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








