Mehrere Einbrüche im Wetteraukreis: Büdingen, Butzbach und Bad Vilbel betroffen. Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Einbrüche im Wetteraukreis

Giessen (ost)
Büdingen: Einbruch zur Mittagszeit
Unbekannte haben am Donnerstag (06.11.2025) die Tür eines Einfamilienhauses im Quellweg in Lorbach aufgebrochen. Zwischen 11:45 Uhr und 12:45 Uhr durchsuchten die Einbrecher das Haus und stahlen Bargeld und Schmuck. Im Quellweg bemerkten Anwohner in diesem Zeitraum ein dunkel gekleidetes Paar. Der Mann hatte kurze blonde Haare. Eine genaue Beschreibung der Frau liegt nicht vor. Zeugen, die am Donnerstag in Lorbach verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Friedberg in Verbindung zu setzen (Tel.: 06031 6010).
Butzbach: Fenster aufgebrochen
Zwischen Dienstag (04.11.2025), 11:30 Uhr und Donnerstag (06.11.2025), 13:40 Uhr verschafften sich Einbrecher zunächst Zugang zum Garten eines Einfamilienhauses in der John-F.-Kennedy-Straße. Von dort aus drangen sie durch ein Fenster in das Wohnhaus ein und stahlen Schmuck. Hinweise nimmt die Friedberger Kripo unter Tel.: 06031 6010 entgegen.
Bad Vilbel: Zwei Einbrüche in Bad Vilbel
Am Donnerstag (06.11.2025) kam es zu zwei Wohnungseinbrüchen in Bad Vilbel. Zwischen 07:30 Uhr und 15:30 Uhr brachen Unbekannte in ein Einfamilienhaus in der Kurt-Moosdorf-Straße ein. Während die Täter in diesem Fall ohne Beute blieben, stahlen sie bei einem Einbruch in der Bodelschwinghstraße Bargeld. Zwischen 10:00 Uhr und 22:00 Uhr drangen die Einbrecher durch ein Fenster in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus ein. Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet in beiden Fällen um Zeugenhinweise unter der Rufnummer 06031 6010.
Tobias Schwarz, Pressesprecher
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt








