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Einbrüche in Archivlager und Freibad in Waldkappel

Unbekannte Täter verursachen Sachschaden von mehreren Tausend Euro, erbeuten nur 20 Euro Bargeld. Zeugen gesucht.

Foto: Depositphotos

Eschwege (ost)

Waldkappel (Werra-Meißner-Kreis):

Möglicherweise sind zwei Einbrüche in Waldkappel auf das Konto desselben unbekannten Täters zurückzuführen. Zuerst wurde die Polizei gestern Abend in den Oberweg gerufen. Dort drangen unbekannte Täter gewaltsam durch ein Kellerfenster in das Archivgebäude ein. Mit einem Feuerlöscher, den sie vorfanden, zertrümmerten sie die Scheibe einer weiteren Tür, die daraufhin zerstört wurde, und rissen mehrere Türschilder ab. Die Einbrecher flüchteten vermutlich ohne Beute, hinterließen jedoch einen Sachschaden von mehreren Tausend Euro.

In der Nacht zum heutigen Dienstag ereignete sich schließlich nur einen Kilometer entfernt in der Straße „Im Schemmerfeld“ der Einbruch in das Freibad. Laut dem Bericht der zur Anzeigenaufnahme und Spurensicherung eingesetzten Streife der Polizei Eschwege brachen unbekannte Täter auf ihrer Beutezug mehrere Türen auf. Dabei gingen sie fast leer aus, denn nach aktuellen Ermittlungen erbeuteten sie lediglich 20 Euro Bargeld.

Personen, die Verdächtiges im Zusammenhang mit den beiden Taten beobachtet haben und Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 05651-9250 zu melden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

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