Am Samstagmorgen brachen Unbekannte in drei Objekte ein. Die Polizei nahm drei Tatverdächtige fest und sicherte Diebesgut im Gesamtwert von etwa 2.000 Euro.
Einbrüche in Bad Wildungen-Mandern, Polizei schnappt drei Verdächtige

Korbach (ost)
Früh am Samstagmorgen brachen zunächst unbekannte Täter in drei Objekte im Stadtteil Mandern in Bad Wildungen ein. Die Polizei konnte noch am Samstag drei Verdächtige identifizieren und festnehmen, wobei die genauen Tatbeteiligungen noch Gegenstand weiterer Ermittlungen sind. Teile des gestohlenen Diebesgutes wurden sichergestellt.
Der erste Einbruch wurde der Polizei Bad Wildungen gegen 07.00 Uhr gemeldet. Die Täter drangen in eine Gartenhütte in der Straße Am Bachgarten in Mandern ein und stahlen dort einen Fernseher, einen Receiver, Lautsprecher und andere technische Geräte im Gesamtwert von etwa 2.000 Euro.
Circa 45 Minuten später erfolgte die zweite Meldung, da die Täter auch in ein Bürogebäude in der Bachstraße eingebrochen waren. Sie hatten sich gewaltsam über ein Fenster Zugang zu dem Gebäude verschafft. Dort konnten sie nach bisherigen Informationen lediglich einige Schlüssel entwenden.
Der dritte Vorfall wurde der Polizei gegen 09.15 Uhr gemeldet. Diesmal hatten die Täter ein Fenster zu Büros in der Straße Zur Schmiede aufgebrochen und sich so Zugang zu dem Gebäude verschafft. Sie stahlen eine Musikbox, ein Radio, verschiedene Spirituosen und eine geringe Menge Bargeld.
Aufgrund von Zeugenaussagen und weiteren Ermittlungen der Polizei Bad Wildungen ergab sich ein Verdacht gegen einen 20-Jährigen aus Bad Wildungen, der gegen 10.50 Uhr in Begleitung eines 29-Jährigen und einer 20-Jährigen angetroffen wurde. Bei dem 20-Jährigen fanden die Polizeibeamten eine geringe Menge Amphetamin und ein verbotenes Springmesser. Die beiden Männer wurden vorläufig wegen des Verdachts auf Einbruchsdiebstahl festgenommen.
Nach weiteren Hinweisen auf eine mögliche Beteiligung wurde später auch die 20-Jährige vorläufig festgenommen.
Im Verlauf des Tages gingen mehrere Hinweise auf das gestohlene Gut ein, so konnte der Fernseher aus der Gartenhütte und später ein Bollerwagen mit Diebesgut in Mandern gefunden und sichergestellt werden.
Alle drei Verdächtigen wurden nach weiteren polizeilichen Maßnahmen am Samstagnachmittag wieder freigelassen. Gegen den 20-Jährigen laufen nun Ermittlungsverfahren wegen der drei Diebstahlsdelikte, Verstoßes gegen das Waffengesetz und das Betäubungsmittelgesetz.
Die Ermittlungen der Polizei dauern an, dazu gehören auch die genauen Tatbeteiligungen des 29-Jährigen und der 20-Jährigen an den Einbrüchen.
Dirk Richter
Kriminalhauptkommissar
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 3858 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2022 bereits 4275 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 810 im Jahr 2021 auf 723 im Jahr 2022 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 637 im Jahr 2021 auf 569 im Jahr 2022. Von den Verdächtigen waren 571 männlich und 66 weiblich im Jahr 2021, während es im Jahr 2022 498 männliche und 71 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 266 im Jahr 2021 auf 275 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Einbrüchen in Deutschland mit 23528 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.858 | 4.275 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 810 | 723 |
| Anzahl der Verdächtigen | 637 | 569 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 571 | 498 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 66 | 71 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 266 | 275 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 25.216 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur noch 24.363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 23.331 auf 22.378. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 19.820 im Jahr 2021 auf 19.168 im Jahr 2022 zurück. Von den Verdächtigen waren 17.704 männlich und 2.116 weiblich im Jahr 2021, während es im Jahr 2022 17.079 männliche und 2.089 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg leicht von 6.321 im Jahr 2021 auf 6.494 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 registrierten Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 25.216 | 24.363 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 23.331 | 22.378 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.820 | 19.168 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.704 | 17.079 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.116 | 2.089 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.321 | 6.494 |
Quelle: Bundeskriminalamt








