Polizei nimmt Verdächtige fest, die in Gallus und Niederrad einbrechen wollten. Zwei unterschiedliche Täter konnten vereitelt werden.
Einbrüche in Frankfurt: Festnahmen nach versuchten Taten

Frankfurt (ost)
Am gestrigen Nachmittag und in der vergangenen Nacht (14. und 15. Februar 2026) wurden mehrere Verdächtige von der Polizei festgenommen, nachdem sie versuchten, in fremde Wohnungen im Gallus und in Niederrad einzudringen. Es konnten zwei verschiedene Taten von unterschiedlichen Tätern vereitelt werden.
Am gestrigen Nachmittag (14. Februar 2026) bemerkte ein Anwohner gegen 15:55 Uhr durch seinen Türspion, dass zwei Frauen offensichtlich versuchten, die Wohnungstür seines Nachbarn in der Frankenallee aufzubrechen. Der Anwohner alarmierte sofort die Polizei und das eintreffende Streifenteam erwischte die beiden Frauen noch beim Verlassen des Hauses. Sie hatten noch das Einbruchswerkzeug bei sich. Später wurden die beiden als 21- und 25-Jährige identifiziert, die keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben. Daher wurden sie in die Haftzellen des Polizeipräsidiums gebracht und sollen dem Haftrichter vorgeführt werden. Sie müssen sich nun wegen des Verdachts des versuchten Wohnungseinbruchdiebstahls verantworten.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (15. Februar 2026) kam es zu einem weiteren Einbruchsversuch. Gegen 00:50 Uhr versuchte ein 37-Jähriger, in eine Erdgeschosswohnung im Paul-Gerhardt-Ring einzudringen, indem er eine Glasscheibe des dortigen Wintergartens zerstörte. Der Wohnungsinhaber bemerkte dies jedoch und stellte schließlich den Einbrecher fest. Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden. Schließlich ließ der Beschuldigte vom Wohnungsinhaber ab und flüchtete. Die Flucht dauerte jedoch nicht lange an. Ein Streifenteam nahm ihn kurz darauf in der Nähe fest. Während der Fahrt zur Dienststelle griff der Festgenommene auch die eingesetzten Beamten an, sodass neben dem Verdacht des versuchten Wohnungseinbruchdiebstahls auch ein Verfahren wegen tätlichen Angriffs gegen ihn eingeleitet wurde. Auch er soll nun dem Haftrichter vorgeführt werden.
Quelle: Presseportal








