In Gießen wurden mehrere Einbrüche verübt, darunter in eine Wohnheimberatung, eine Arztpraxis und ein Verwaltungsgebäude. Die Polizei bittet um Hinweise.
Einbrüche in Gießen gesucht

Giessen (ost)
Gießen: Einbruch in Wohnheimberatung –
In den letzten Tagen wurde ein Büro in der Eichendorffring von unbekannten Einbrechern ins Visier genommen. Zwischen dem 23.12.2025 (Dienstag), etwa um 11.00 Uhr, und dem 29.12.2025 (Montag), gegen 11.00 Uhr, brachen sie die Bürotür im Keller der Wohnheimberatung des Studierendenwerkes Gießen auf und suchten nach Beute. Nach ersten Erkenntnissen erbeuteten die Diebe eine kleine Menge Bargeld. Die Schäden belaufen sich auf etwa 400 Euro. Hinweise werden von der Kriminalpolizei in Gießen unter Tel.: 0641/7006-6555 entgegengenommen.
Gießen: Einbruch in Arztpraxis –
Einbrecher machten sich am Sonntagabend (28.12.2025) mit einer noch unbekannten Menge Bargeld in der Grünberger Straße aus dem Staub. Die Täter brachen die Tür der Arztpraxis auf und durchsuchten die Räume. Die Reparaturkosten der Einbruchschäden werden laut Polizeischätzungen mindestens 800 Euro betragen. Zeugen, die am Sonntagabend zwischen 21.00 Uhr und 21.20 Uhr in der Grünberger Straße die Einbrecher beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Tel.: (0641) 7006-6555 mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen.
Gießen: Einbruch über Terrassentüren –
Zwischen dem 23.12.2025 (Dienstag), gegen 17.40 Uhr, und dem 29.12.2025 (Montag), gegen 06.40 Uhr, drangen Diebe in das Verwaltungsgebäude der Vitosklinik in der Licher Straße ein. Die Täter gelangten gewaltsam über die Terrassentüren in die Büros und durchsuchten Schränke und Kommoden. Eine Liste der gestohlenen Wertgegenstände liegt der Polizei noch nicht vor. Hinweise zu den Einbrechern werden von den Ermittlern der Gießener Kripo unter Tel.: (0641) 7006-6555 entgegengenommen.
Guido Rehr, Pressesprecher
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 569 auf 598, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt








