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Einbrüche in Gießen und Umgebung

Unbekannte drangen in Büroräume, Werkstatt, Café und Feuerwehrhaus ein. Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Giessen (ost)

Gießen: Durchsuchung von Bürogebäuden

Zwischen Dienstag (23.12.2025), 18:00 Uhr und Sonntag (28.12.2025), 09:45 Uhr drangen Unbekannte in die Bürogebäude einer Bankfiliale in der Gießener Westanlage ein. Die Täter durchsuchten mehrere Büros in einem der oberen Stockwerke und brachen eine verschlossene Tür auf. Es ist bisher nicht bekannt, ob sie Beute gemacht haben. Hinweise werden von der Kriminalpolizei Gießen unter Tel.: 0641 7006-6555 entgegengenommen.

Grünberg: Einbruchsversuch in Werkstatt

Zwischen Freitag (26.12.2025), 11:30 Uhr und Samstag (27.12.2025), 09:20 Uhr versuchten Unbekannte, ein Fenster einer Kfz-Werkstatt in der Carl-Benz-Straße in Grünberg aufzubrechen. Die Täter scheiterten jedoch an ihrem Vorhaben. Ohne Beute mussten sie abziehen. Zeugen werden gebeten, sich an die Kriminalpolizei Gießen zu wenden (Tel.: 0641 7006-6555).

Gießen: Einbruch in Café

Zwischen Heiligabend (24.12.2025), 15:00 Uhr und Freitag (26.12.2025), 12:00 Uhr drangen Einbrecher in ein Café in der Johannesstraße ein. Bisher ist kein gestohlenes Gut bekannt. Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, um Hinweise unter der Rufnummer 0641 7006-6555.

Langgöns: Eindringen in die Feuerwehr

Ein Tresor wurde von Einbrechern im Feuerwehrhaus „An der Alten Bach“ in Langgöns gestohlen. Die Täter hatten sich zuvor über ein Fenster Zutritt verschafft. Die Tat ereignete sich zwischen Montag (22.12.2025), 19:30 Uhr und Dienstag (23.12.2025), 09:10 Uhr. Hinweise werden von der Polizei unter der Rufnummer 0641 7006-3555 entgegengenommen.

Tobias Schwarz, Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die Mehrheit männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

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