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Einbrüche in Helsen und Massenhausen

Unbekannte Täter stehlen Schmuck und verursachen Sachschäden in Einfamilienhäusern. Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Korbach (ost)

Am Mittwoch brachen bisher unbekannte Täter in Einfamilienhäuser in Helsen und Massenhausen ein. Einmal stahlen sie Schmuck, einmal gingen sie leer aus. Die Polizei sucht nach Zeugenhinweisen.

In der Briloner Straße in Massenhausen warfen die Einbrecher zwischen 16.15 und 19.00 Uhr mit einem Stein eine Fensterscheibe ein und öffneten das Fenster. Im Haus durchsuchten sie mehrere Zimmer und stahlen Schmuck im Wert von mehreren hundert Euro. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 2.000 Euro.

In Helsen waren die Täter in der Straße Auf der Höhe aktiv. Auch hier benutzten sie einen Stein, um eine Fensterscheibe eines Einfamilienhauses zu zertrümmern. Da das Fenster jedoch verriegelt war, konnten sie es nicht öffnen und gelangten nicht ins Gebäude. Sie mussten ohne Beute fliehen und hinterließen einen Sachschaden von etwa 1.000 Euro. Die Tat ereignete sich zwischen 10.30 und 18.45 Uhr.

In beiden Fällen nutzten die unbekannten Täter die Abwesenheit der Bewohner aus. Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Korbach durchgeführt, die unter der Telefonnummer 05631-9710 um Hinweise bittet.

Dirk Richter

Kriminalhauptkommissar

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, wobei 723 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 569 Verdächtige, darunter 498 Männer und 71 Frauen. 275 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 5206, wobei 840 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 598, darunter 511 Männer und 87 Frauen. 270 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24