Nach zwei Einbrüchen in Kasseler Geschäften sucht die Kriminalpolizei Zeugen. Die Täter gingen leer aus und hinterließen einen Sachschaden von rund 7.000 Euro.
Einbrüche in Kassel: Anwohner vereitelt Diebstahl, Juwelier-Einbrecher gestört

Kassel (ost)
Kassel-Oberzwehren und -Mitte:
Nach zwei Einbrüchen in Geschäfte in Kassel am Wochenende bittet die Kriminalpolizei um Zeugenaussagen. In beiden Fällen blieben die Täter bisher ohne Beute: Bei einem Einbruch in ein Frisörgeschäft in Oberzwehren wurde einem zufällig vorbeikommenden Anwohner die Beute des Täters entrissen, während die Unbekannten im Stadtteil Mitte scheiterten, durch eine Steinwand in ein Juweliergeschäft einzudringen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich insgesamt auf etwa 7.000 Euro.
Am Sonntagmorgen wurde die Polizei zunächst in die Rengershäuser Straße in der Nähe der Falkensteinstraße gerufen. Ein Anwohner hörte gegen 6:10 Uhr verdächtige Geräusche. Als er nachschaute, sah er einen Mann am Eingang des Frisörgeschäfts, der offenbar gerade den Laden verlassen hatte. Der Zeuge gelang es, den flüchtenden Einbrecher zu stoppen und ihm seine Tasche zu entreißen, in der sich Bargeld aus der Kasse des Geschäfts sowie Einbruchswerkzeug befanden. Die Fahndung nach dem etwa 1,85 bis 1,90 Meter großen, dunkel gekleideten und maskierten Mann verlief erfolglos. Der Täter hatte kurz vor seiner Entdeckung die Eingangstür des Frisörs aufgebrochen, Bargeld aus der Kasse sowie eine Kleingelddose gestohlen und in seine Tasche gesteckt.
Gegen Mittag mussten die Beamten des Kriminaldauerdienstes erneut zu einem Einbruch ausrücken, der sich zwischen Samstag, 16:30 Uhr und Sonntagmittag in der Friedrich-Ebert-Straße, zwischen der Karthäuserstraße und der Friedrich-Engels-Straße ereignet hatte. Die Täter brachen zunächst die Hintertür eines Teppichgeschäfts auf und versuchten dann gewaltsam, die Wand zum benachbarten Juwelier zu durchbrechen. Offenbar wurden sie gestört, denn sie flüchteten ohne Werkzeug, bevor sie das Juweliergeschäft erreichen konnten.
Weitere Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0561-9100 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht gesunken. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








