Die Kriminalpolizei ermittelt nach mehreren Diebstählen aus Wohnhäusern. In Hähnlein wurde ein Einbruch verhindert, in Pfungstadt Schmuck und Bargeld gestohlen. K21/22 untersucht Zusammenhang der Taten.
Einbrüche in Pfungstadt und Alsbach-Hähnlein

Pfungstadt/ Alsbach-Hähnlein (ost)
In der Nacht von Samstag (23.11.) auf Sonntag (24.11.) fanden zwei Einbrüche statt. Die Diebe hatten es auf zwei Wohnhäuser in Pfungstadt und Alsbach-Hähnlein abgesehen.
In Alsbach-Hähnlein versuchten zwei Unbekannte, eine Terrassentür eines Reihenhauses in der Mainstraße aufzubrechen. Ein Zeuge bemerkte die Situation und machte durch Rufen auf sich aufmerksam. Dadurch wurden die Täter gestoppt und zur Flucht gezwungen. Der entstandene Schaden an der Tür wird auf etwa 1000 Euro geschätzt, wie erste Ermittlungen ergaben.
Ein weiterer Einbruch ereignete sich in Pfungstadt. Unbekannte drangen gewaltsam zwischen Sonntagnachmittag um 15 Uhr und Sonntagabend um 20 Uhr über den Keller in das Einfamilienhaus in der Wilhelm-Leuschner-Straße ein. Im Haus konnten die Täter Schmuck und Bargeld im Wert von über tausend Euro stehlen. Die Kriminalpolizei (K21/22) hat die Ermittlungen in beiden Fällen übernommen und prüft einen möglichen Zusammenhang der Taten. Zeugen, die Informationen zu den Vorfällen haben, werden gebeten, sich unter der 06151 / 969 – 0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb jedoch relativ konstant, mit 569 Verdächtigen im Jahr 2022 und 598 Verdächtigen im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer, 25 Frauen und 147 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden 229 Fälle gemeldet, von denen 216 aufgeklärt wurden. Es gab 267 Verdächtige, darunter 237 Männer, 30 Frauen und 130 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








