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Einbrüche in Restaurant und Supermarkt in Bad Wilhelmshöhe

Kripo sucht Zeugen für zwei Einbrüche, bei denen die Täter ohne Beute flüchteten. Polizei erbittet Hinweise.

Foto: Depositphotos

Kassel (ost)

Kassel-Bad Wilhelmshöhe:

Zwei Einbrüche in ein Restaurant und einen Supermarkt in der Nacht zum heutigen Donnerstag im Stadtteil Bad Wilhelmshöhe werden mutmaßlich von denselben unbekannten Tätern begangen. Die Kasseler Polizei bittet um Hinweise auf die beiden Einbrecher, die in beiden Fällen ohne Beute entkamen. Es handelte sich offenbar um zwei maskierte Männer, von denen einer helle Kleidung und einen leichten Bauchansatz trug, während sein schlanker Komplize komplett dunkel gekleidet war.

Beim Einbruch in das Restaurant in der Wilhelmshöher Allee, zwischen Baunsbergstraße und Mulangstraße, brachen die Täter durch eine Scheibe ein. Sie durchsuchten gezielt den Thekenbereich nach Wertsachen, fanden jedoch nichts. Danach versuchten sie vergeblich, einen Tresor gewaltsam zu öffnen, und flüchteten schließlich ohne Beute in unbekannte Richtung. Die Tat wurde gegen Mitternacht von einer Überwachungskamera aufgezeichnet.

Ein Anwohner meldete den Einbruch in den Supermarkt in der Hunrodstraße gegen 1:30 Uhr bei der Polizei. Er hörte das Klirren von Glasscheiben und wurde auf die beiden Männer aufmerksam, die die Tür im Bereich der Laderampe einschlugen. Möglicherweise bemerkten sie den Zeugen am Fenster und flüchteten in Richtung Vogelsbergstraße, wo ihre Spur trotz sofortiger Fahndung verloren ging. Sie gelangten nicht in das Geschäft.

Hinweise zu den Einbrüchen nimmt das Polizeipräsidium Nordhessen unter Tel. 0561-9100 entgegen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle von Einbruchsdiebstählen registriert, wobei 723 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 569 Verdächtige, darunter 498 Männer, 71 Frauen und 275 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 5206, wobei 840 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 598, darunter 511 Männer, 87 Frauen und 270 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

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