Ein 51-jähriger Mann wurde nach Einbrüchen in zwei Geschäfte festgenommen. Er wird wegen Diebstahls ermittelt und weitere Taten werden geprüft.
Einbrüche in Viernheim, Polizei fasst Verdächtigen

Viernheim (ost)
In der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag (08.01.) wurden ein Nagelstudio und ein Möbelgeschäft in der Rathausstraße von einem Einbrecher ins Visier genommen. Er drang gewaltsam in die Geschäfte ein und stahl Bargeld. Ein Zeuge entdeckte die Tat im Möbelgeschäft gegen 2.00 Uhr und alarmierte sofort die Polizei. Bei der folgenden Fahndung wurde ein 51-jähriger Verdächtiger in der Nähe des Tatorts vorläufig festgenommen, nachdem er sich zuvor wahrscheinlich zweier Schraubenzieher, die möglicherweise bei den Taten verwendet wurden, entledigt hatte.
Der 51-Jährige wird nun in einem Ermittlungsverfahren wegen schweren Diebstahls angeklagt werden. Die Beamten prüfen außerdem, ob er auch für weitere ähnliche Taten in Frage kommt.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, wobei 723 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 569 Verdächtige, darunter 498 Männer, 71 Frauen und 275 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 5206, wobei 840 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 598, darunter 511 Männer, 87 Frauen und 270 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 gelöst wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer, 25 Frauen und 147 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 229, von denen 216 gelöst wurden. Es gab insgesamt 267 Verdächtige, darunter 237 Männer, 30 Frauen und 130 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








