In Reiskirchen wurde in eine Postfiliale eingebrochen, während in Gießen an einer Balkontür gehebelt wurde. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Einbrüche und Schlägereien in Gießen

Gießen (ost)
Reiskirchen: Einbruch in Postfiliale
Ein Unbekannter brach zwischen Samstag (23.11.), 13 Uhr und Montagmorgen, 8.20 Uhr die Kundenzugangstür einer Postfiliale in der Carl-Benz-Straße auf. So gelangte der Einbrecher in die Filiale, aus der er einen Würfeltresor stahl. Der aufgebrochene Tresor wurde außerhalb der Filiale in der Nähe gefunden und sichergestellt. Neben etwas Bargeld erbeutete der Einbrecher auch Rubbellose. Der entstandene Schaden beläuft sich auf mehrere Tausend Euro.
Die Kriminalpolizei sucht nach Zeugen: Wer hat etwas Verdächtiges beobachtet? Sind Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Tatorts aufgefallen? Hinweise werden unter der Telefonnummer 0641/7006-6555 erbeten.
Gießen: Einbruchversuch an Balkontür
Ein Krimineller versuchte, auf den Balkon eines Mehrfamilienhauses im Kropbacher Weg (in der Nähe des Westbads) einzudringen. Die Balkontür hielt den Hebelversuchen stand, woraufhin der Einbrecher sein Vorhaben aufgab und floh. Die Tat ereignete sich zwischen gestern, 9.30 Uhr und heute Morgen, 10.30 Uhr.
Die Polizei bittet um Hinweise: Wer hat etwas Verdächtiges bemerkt?
Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0641/7006-6555 zu melden.
Gießen: Auseinandersetzung am Marktplatz
Gestern Mittag kam es am Marktplatz in der Nähe der Bushaltestelle zu einem Streit. Ein 30-jähriger Mann geriet mit einem 53-jährigen Mann zunächst in einen verbalen Konflikt. Im Verlauf schlug der jüngere Mann den älteren Mann ins Gesicht und gegen den Oberkörper. Der 53-Jährige wurde leicht verletzt. Eine Streife der Polizeistation Gießen Nord beobachtete den Vorfall während ihrer Patrouille und trennte die Streitenden. Der Angreifer wurde des Platzes verwiesen und es wurde ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet. Während der Maßnahme beleidigte der 30-Jährige eine unbeteiligte Frau, was zu einer weiteren Anzeige führte.
Zeugen des Vorfalls, der gegen 12.25 Uhr stattfand, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Gießen Nord unter der Telefonnummer 0641/7006-3755 zu melden.
Gießen: 16-Jähriger angegriffen
Nach aktuellen Erkenntnissen griff gestern ein unbekannter Mann unerwartet einen 16-Jährigen in der Dammstraße an. Gegen 23.05 Uhr zerrte der Unbekannte den Jugendlichen von seinem Fahrrad. Anschließend schlug er ihm ins Gesicht und trat auf ihn ein. Aufmerksame Zeugen riefen den Angreifer zur Ordnung, woraufhin er seinen Angriff stoppte und in Richtung Walltorstraße davonrannte. Der Mann wird als unter 20 Jahre alt beschrieben und soll etwa 170 cm groß sein. Er hat einen leichten Bart und dunkle Haare, und trug zur Tatzeit einen schwarzen Kapuzenpullover. Der 16-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde vor Ort vom Rettungsdienst behandelt.
Die Ermittler bitten um Unterstützung: Wer hat den Vorfall beobachtet? Wer kann Hinweise auf die Identität des Flüchtigen geben?
Hinweise nimmt die Polizeistation Gießen Nord unter der Telefonnummer 0641/7006-3755 entgegen.
Linden: Diebstahl eines Grabkreuzes
Ein skrupelloser Dieb stahl ein Grabkreuz aus Bronze vom Friedhof Großen-Linden. Der Unbekannte brach das Kreuz zwischen Mittwoch (20.11.), 16 Uhr und Sonntag, 11.30 Uhr von einem Grab ab und entkam unbemerkt.
Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Gießen Süd unter der Telefonnummer 0641/7006-3555 zu melden.
Pierre Gath, Pressesprecher
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 gelöst wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer und 25 Frauen. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 229, wobei 216 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 267 Verdächtige, darunter 237 Männer und 30 Frauen. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








