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Eltville am Rhein: Busfahrer attackiert nach Schneeballwurf

Ein Busfahrer wurde in Bad Schwalbach vor einer Schule mit Schnee beworfen und daraufhin attackiert. Die Jugendlichen flüchteten, während der verletzte Fahrer Anzeige erstattete.

Foto: Depositphotos

Bad Schwalbach (ost)

1. Busfahrer attackiert nach Schneeballwurf, Bad Schwalbach, Emser Straße, Donnerstag, 05.02.2026, 12:23 Uhr

(fh)Am Donnerstagmittag wurde ein Busfahrer vor einer Schule in Bad Schwalbach mit Schnee beworfen und danach attackiert. Ersten Untersuchungen zufolge wurde der Mann an der Bushaltestelle der Schule zunächst von mehreren Jugendlichen mit Schneebällen beworfen. Als er dann die Jungen zur Rede stellte, wurde er geschlagen und auf den Boden gestoßen. Dort wurde auch auf ihn eingetreten. Zeugen riefen die Polizei. Der leicht verletzte Busfahrer erstattete vor Ort Anzeige. Die Jugendlichen flüchteten noch vor dem Eintreffen der Streife. Die Ermittlungen zu den mindestens zwei beteiligten Jugendlichen dauern an.

Hinweise zum genauen Hergang nimmt die Polizeistation Bad Schwalbach unter der Telefonnummer (06124) 7078-0 entgegen.

2. Fahrt unter Drogen- und Alkoholeinfluss, Walluf, In der Rehbach, Freitag, 06.02.2026, 03:00 Uhr

(fh)In der Nacht zum Freitag stoppte eine aufmerksame Polizeistreife in Walluf einen Mann, der verdächtigt wird, unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen gefahren zu sein. Gegen 03:00 Uhr fiel den Beamten der Polizeistation Eltville in der Straße „In der Rehbach“ ein grüner Audi auf. Bei der folgenden Verkehrskontrolle ergaben sich bei dem 42-jährigen Fahrer klare Hinweise auf Alkohol- und/oder Drogenkonsum. Dies führte zu einer Blutentnahme in der Dienststelle sowie einem Ermittlungsverfahren.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der registrierten Fälle von 24363 auf 26518. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb konstant bei 19133, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

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