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Enkheim: Straftatenserie endet in Handschellen

Ein 36-jähriger Mann verübte mehrere Straftaten in Frankfurt, wurde festgenommen und hatte einen offenen Abschiebehaftbefehl aus Stuttgart.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

(lo) Am Morgen des gestrigen Tages begann die Serie von Straftaten eines 36-jährigen Obdachlosen. Nachdem er eine letzte Tat begangen hatte, wurde er von der Polizei in der Gwinnerstraße festgenommen. Anschließend konnten die Ermittler dem Mann weitere Verbrechen zuordnen. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen begann die kriminelle Reise des 36-Jährigen gegen 08.30 Uhr in der Eulengasse, als er durch Ablenkung unbemerkt die Geldbörse eines 54-Jährigen aus der Hosentasche stahl. Nicht zufrieden damit begab er sich zur U-Bahn-Haltestelle „Seckbacher Landstraße“ und geriet dort in einen verbalen Streit mit einem 81-Jährigen. Später stieß er ihn zu Boden und nahm das Handy des Seniors an sich. Offenbar immer noch unzufrieden mit seiner Beute, stieg er in die einfahrende U-Bahn und fuhr bis zur Endhaltestelle „Seckbacher Landstraße“. Er blieb in der Bahn sitzen, fuhr unbemerkt und unbefugt in die U-Bahn-Wendeschleife Seckbach ein und wartete, bis der Fahrer seine Kabine verlassen hatte, um dessen Rucksack zu stehlen. Danach stieg er in eine fahrende U-Bahn in Richtung Enkheim ein und näherte sich einer 29-jährigen Frau mit einem Säugling im Kinderwagen. Ohne Rücksicht stieß er sowohl die Frau als auch den Kinderwagen mit dem Säugling zu Boden, nur um an die Geldbörse der Frau zu gelangen. Die Geschädigte konnte mit ihrem Kind die U-Bahn an der Schäfflestraße verlassen und die Polizei verständigen. Die Polizeistreifen begaben sich sofort in Richtung Enkheim und nahmen den 36-jährigen Mann aufgrund der Beschreibung im Bereich der Gwinnerstraße fest. Bei ihm wurde das Diebesgut sichergestellt. Sowohl die Mutter als auch das Baby blieben glücklicherweise unverletzt. Im Rahmen der strafprozessualen Maßnahmen stellten die Beamten fest, dass gegen den Tatverdächtigen ein offener Abschiebehaftbefehl der Staatsanwaltschaft Stuttgart vorlag. Er wurde zur richterlichen Vorführung in die Haftzellen gebracht.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% entspricht. 1.202 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,88% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168 Fälle, was 80,46% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle, was 65,83% aller Unfälle ausmacht. Außerorts (ohne Autobahnen) wurden 32.117 Unfälle registriert, was 23,45% entspricht. Auf Autobahnen ereigneten sich 14.678 Unfälle, was 10,72% aller Unfälle ausmacht. Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 136.931
Unfälle mit Personenschaden 19.155
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.406
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.202
Übrige Sachschadensunfälle 110.168
Ortslage – innerorts 90.136
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 32.117
Ortslage – auf Autobahnen 14.678
Getötete 208
Schwerverletzte 3.878
Leichtverletzte 20.881

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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