Am Montagnachmittag kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen in Kriftel. Der Geschädigte erlitt Verletzungen im Gesicht.
Eppstein: Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen

Hofheim (ost)
1. Schlägerei unter Jugendlichen, Kriftel, Auf der Hohlmauer, 09.03.2026, 14:30 Uhr
(dd) Am Montagnachmittag kam es um 14:30 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen in der Straße „Auf der Hohlmauer“ in Kriftel.
Nach den bisherigen Informationen kam es zu einem Streit zwischen dem Opfer und dem Angreifer, bei dem der Angreifer versuchte, sein Gegenüber zu schlagen.
Kurz darauf gesellten sich zwei weitere Jugendliche dazu. Einer von ihnen schlug dem Opfer ins Gesicht, woraufhin es zu einem Handgemenge kam. Dabei wurde der Junge im Gesicht verletzt. Anschließend entfernten sich die drei Angreifer zu Fuß in unbekannte Richtung.
Der erste Verdächtige wird als etwa 1,80 Meter groß beschrieben, mit kurzen dunklen Haaren und trug einen schwarzen Hoodie, eine schwarze Weste, eine blaue Jeans und schwarze Sneaker.
Der zweite Verdächtige trug eine schwarze Kappe, einen lila Hoodie, eine graue Weste und eine blaue Jogginghose mit roter Applikation.
Der dritte Verdächtige hatte braune Haare und einen braunen Kinnbart. Er trug einen schwarzen Trainingsanzug, eine schwarze Umhängetasche und schwarze Schuhe.
Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet Personen, die Informationen zu dem Vorfall haben, sich unter der Rufnummer (06196) 2073-0 zu melden.
2. Betrugsversuch durch Telefonanruf, Eppstein-Vockenhausen, 09.03.2026, 12:00 Uhr
(dd) Am Montagmittag wurde ein Mann aus Eppstein gegen 12:00 Uhr fast Opfer eines sogenannten Schockanrufs.
Laut den bisherigen Informationen rief zunächst eine unbekannte Frau den Mann an und gab sich als seine weinende Tochter aus. Sie behauptete, in einen Verkehrsunfall verwickelt zu sein, bei dem eine Frau verletzt wurde. Kurz darauf übernahm ein unbekannter Mann das Gespräch und gab sich als Polizeibeamter aus.
Der vermeintliche Polizist erklärte dem 78-jährigen Mann, dass seine angebliche Tochter nun in Untersuchungshaft sei. Die Haft könne jedoch gegen Zahlung einer Kaution in Höhe von 80.000 Euro vermieden werden.
Der Mann wurde misstrauisch und weigerte sich zu zahlen. Außerdem verlangte er, mit seiner Tochter persönlich zu sprechen. Daraufhin wurde das Gespräch beendet. Es kam zu keiner Geldübergabe.
Die „Schockanrufer“ erzeugen bedrohliche Situationen, um an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. Die Polizei empfiehlt, bei verdächtigen Anrufen die Polizei zu informieren und nicht auf die Forderungen einzugehen. Seien Sie vorsichtig und teilen Sie den Anrufern mit, dass Sie sich zunächst rückversichern möchten. Echte Verwandte und Amtspersonen haben dafür Verständnis.
Beachten Sie auch: Mitarbeiter von Behörden wie Gerichten, Staatsanwaltschaft oder Polizei werden Sie niemals nach Ihren Besitzverhältnissen fragen oder am Telefon Geld verlangen.
Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder ähnliche Anrufe erhalten haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (06196) 2073-0 bei der Polizei zu melden.
Quelle: Presseportal








