Kokain, Marihuana und Haschisch beschlagnahmt. Drei Männer und eine Frau betroffen. Personen müssen sich vor Gericht verantworten.
Erbach: Rauschgiftfahnder durchsuchen Wohnungen

Odenwaldkreis (ost)
Während der Ermittlungen wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz durchsuchten Beamte des Erbacher Rauschgiftkommissariats K 34 am Dienstag (24.02.) in Michelstadt, Erbach, Bad König und Oberzent die Wohnungen von drei Männern und einer Frau. Die Durchsuchungsbeschlüsse wurden zuvor auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt gerichtlich erwirkt.
Bei der Durchsuchung der Wohnung eines 43-jährigen Mannes aus Michelstadt fanden die Beamten eine kleine Menge Kokain, Marihuana, eine Schreckschusswaffe, ein Luftgewehr sowie mehrere Messer und Schwerter. In den Räumlichkeiten einer 37-jährigen Frau in Erbach wurden 30 Ecstasy-Pillen, etwa 35 Gramm Amphetamin und ein Schlagring beschlagnahmt. Bei einem 15-jährigen Jugendlichen in Bad König fanden die Ordnungshüter etwa 40 Gramm Marihuana und einige Gramm Haschisch, während bei einem 25-jährigen Mann in Oberzent eine kleine Menge Kokain und etwa 20 Gramm Haschisch entdeckt wurden.
Alle vier Personen werden nun in entsprechenden Strafverfahren zur Rechenschaft gezogen werden müssen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb jedoch mit 19133 konstant. Von den Verdächtigen waren 17106 männlich, 2027 weiblich und 7004 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








