Das Rauschgiftkommissariat 34 der Kriminalpolizei in Erbach hat bei einer Wohnungsdurchsuchung 90 Gramm Haschisch, gefälschte Banknoten und Bargeld sichergestellt. Der 26-Jährige wurde vorläufig festgenommen.
Erbach: Rauschgiftfahnder finden Falschgeld und Haschisch

Erbach (ost)
Während einer Untersuchung wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz durchsuchte das Rauschgiftkommissariat 34 der Kriminalpolizei in Erbach, mit Unterstützung der Diensthundestaffel des Polizeipräsidiums Südhessen, am Freitag (21.11.) die Wohnung eines 26-jährigen Mannes in Erbach.
Während der Hausdurchsuchung beschlagnahmten die Ermittler neben etwa 90 Gramm Haschisch, einer kleinen Menge Marihuana und Steroiden auch 61 gefälschte Banknoten. Darüber hinaus stellten die Beamten auch über 800 Euro „echtes“ Bargeld sicher.
Der 26-jährige Mann wurde vorübergehend festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder freigelassen. Er wird nun einem entsprechenden Strafverfahren unterzogen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, wo im Jahr 2023 die meisten Fälle von Drogenkonsum in Deutschland verzeichnet wurden – 73917, relativ niedrig. Im Jahr 2022 wurden in Hessen 24363 Fälle von Drogenkonsum erfasst, wovon 22378 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 19168 Verdächtige, darunter 17079 Männer, 2089 Frauen und 6494 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle auf 26518, wovon 23101 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 nahezu konstant, wobei 17106 Männer, 2027 Frauen und 7004 Nicht-Deutsche beteiligt waren.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








