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Erbach: Verkehrskontrollen der Polizei im Odenwaldkreis

Beamte stoppten insgesamt 22 Fahrzeuge und nahmen 28 Personen genauer unter die Lupe, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.

Foto: Depositphotos

Odenwaldkreis (ost)

Im Zuge von Verkehrskontrollen wurden von Beamten der Polizeistationen Erbach und Höchst, unterstützt von Kräften der Verkehrsinspektion des Polizeipräsidiums Südhessen, am Donnerstag (16.04.) im Kreisgebiet insgesamt 22 Fahrzeuge angehalten und kontrollierten dabei 28 Personen genauer. Das Ziel der mobilen Maßnahmen war es, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.

In drei Fällen wurden Fahrzeugführer angehalten, die unter Alkoholeinfluss standen. Ein 79-jähriger Autofahrer zeigte beispielsweise am Abend in Fränkisch-Crumbach einen Atemalkoholwert von 1,56 Promille. Der Mann musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Sein Führerschein wurde von der Polizei eingezogen. Ihn, sowie einen Motorradfahrer und den Fahrer eines E-Scooters in Erbach, erwarten nun strafrechtliche Ermittlungen wegen Trunkenheit im Verkehr.

Am Abend kontrollierten die Beamten in der Walther-Rathenau-Allee einen 21-jährigen BMW-Fahrer. Das Fahrzeug wurde vorerst von der Polizei sichergestellt, da technische Veränderungen festgestellt wurden. Ein Gutachter wird das Fahrzeug nun genauer untersuchen. Die Polizei erstattete Anzeige wegen des Verdachts des Erlöschens der Betriebserlaubnis. Des Weiteren erhielten zwei weitere Autofahrer Mängelanzeigen aufgrund technischer Veränderungen an ihren Fahrzeugen. Sie müssen nun zeitnah die Behebung der festgestellten Mängel bei der Polizei nachweisen. In zwei Fällen wurden gegen Fahrzeughalter Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz erstattet.

In der Bahnhofstraße in Michelstadt erwischten die Beamten kurz nach Mitternacht einen 29-jährigen Autofahrer ohne gültigen Führerschein. Er wird sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten müssen.

Die Kontrollen wurden von einer Geschwindigkeitsmessung des Ordnungsamtes Höchst in der Zeit von 16.00 bis 17.35 Uhr in der Groß-Umstädter-Straße begleitet.

Die Verkehrssicherheitsarbeit ist eine der Hauptaufgaben der Polizei in Südhessen. Die Kontrollen werden auch zukünftig fortgesetzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26518 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 im Jahr 2022 auf 23101 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und der Anteil der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 im Jahr 2022 auf 7004 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Unfälle aus, was 4,75% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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