Kriminelle haben eine Seniorin um mehr als 10.000 Euro betrogen. Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche und gibt Präventionstipps.
Erlangen: Falsche Microsoft Mitarbeiter erbeuten mehrere Tausend Euro

Groß-Gerau (ost)
Ein älterer Bewohner eines Stadtteils in Groß-Gerau wurde von Kriminellen mit dem Trick des Falschen Microsoft Mitarbeiters um mehrere Tausend Euro betrogen. Am Montag (13.5.) erstattete sie Anzeige bei der Kriminalpolizei in Groß-Gerau. Laut ihren Angaben erhielt sie bereits am 8. Mai eine Fehlermeldung auf ihrem Computer, die sie aufforderte, den Microsoft Kundendienst anzurufen. Dies tat die Dame auch. Während eines längeren Telefonats mit einem Kriminellen erlangte dieser unter anderem Zugriff auf den Computer der Frau und führte unbemerkt Transaktionen in Höhe von über 10.000 Euro durch. Die Abbuchungen wurden erst später bemerkt und die Polizei informiert.
Es wird erneut vor dieser Betrugsmasche gewarnt! Die vermeintlichen Microsoft-Mitarbeiter versuchen in der Regel über eine installierte Fernwartungssoftware Zugriff auf die Computer ihrer Opfer zu erhalten. Dies geschieht durch gefälschte Warnhinweise beim Surfen im Internet oder durch Anrufe von Betrügern, die vorgeben, dass der Computer mit Viren infiziert oder gehackt wurde oder ein neues Sicherheitszertifikat benötigt. Anstatt Hilfe anzubieten, spähen die Kriminellen sensible Daten aus, wie zum Beispiel Passwörter für das Online-Banking. Wenn Sie Anrufe von einem Microsoft-Mitarbeiter erhalten oder ein Pop-up-Fenster beim Surfen bemerken, legen Sie einfach auf oder schalten Sie den Computer aus. Geben Sie niemals private Daten preis oder gewähren Sie Unbekannten durch die Installation von Software Zugriff auf Ihren Computer.
Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/falsche-microsoft-mitarbeiter/
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2021/2022
Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 sind gestiegen. Im Jahr 2021 wurden 8896 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 9798 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist jedoch von 4173 im Jahr 2021 auf 3961 im Jahr 2022 gesunken. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 2766 im Jahr 2021 auf 2653 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu hat Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 29667 die meisten registrierten Fälle von Cyberkriminalität in Deutschland.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.896 | 9.798 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.173 | 3.961 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.766 | 2.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.945 | 1.806 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 821 | 847 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 948 | 851 |
Quelle: Bundeskriminalamt








