Ein Verkehrsunfall zwischen drei Fahrzeugen führte zu einem Brand, Sachschaden und Vollsperrung. Verletzt wurde niemand.
Erlensee: Fahrzeugbrand nach Verkehrsunfall

Autobahn 45/66 / Erlensee (ost)
Ein Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen führte am frühen Donnerstagabend im vierspurigen Bereich der Autobahnen 45/66 bei Erlensee zu einer rund einstündigen Vollsperrung und erheblichem Sachschaden. Nach der Kollision geriet eines der beteiligten Fahrzeuge in Brand und brannte vollständig aus. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Derzeitigen Ermittlungen zufolge war ein 19-Jähriger mit einem Audi A7 zwischen dem Langenselbolder Dreieck und dem Hanauer Kreuz unterwegs. Er versuchte offenbar, einen vorausfahrenden BMW 3er zu überholen, der von einem 43-Jährigen gefahren wurde. Dabei kam es aus bisher ungeklärten Gründen zur Kollision mit dem Seat Ateca eines 22-Jährigen. Möglicherweise waren eine zu hohe Geschwindigkeit und ein zu geringer Sicherheitsabstand die Ursache für den Unfall. Der Seat wurde gegen die rechte Schutzplanke geschleudert, geriet in Brand und brannte vollständig aus. Anschließend kollidierte der Audi seitlich mit dem BMW.
Die Feuerwehr konnte den Fahrzeugbrand schnell löschen und der Rettungsdienst war ebenfalls vor Ort. Während der Löscharbeiten musste die Fahrbahn Richtung Hanau für etwa eine Stunde voll gesperrt werden, was zu einem erheblichen Rückstau führte. Danach wurde der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Auch auf der Gegenfahrbahn kam es zu Verkehrsbehinderungen aufgrund der starken Rauchentwicklung, die die Sicht beeinträchtigte.
An allen drei Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden, der vorläufig auf etwa 75.000 Euro geschätzt wird.
Die Polizeiautobahnstation Südosthessen bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Informationen zum Fahrverhalten der beteiligten Fahrzeuge vor dem Zusammenstoß haben, sich unter der Rufnummer 06181 9010-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistiken für Hessen im Jahr 2023 zeigen insgesamt 145.422 Unfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817, was 81,02% ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








