Ermittlungen gegen 22-jährigen Fahrer. Eine Streifenwagenbesatzung wollte den Fahrer kontrollieren, doch dieser flüchtete vor den Beamten und leistete erheblichen Widerstand bei der Festnahme.
Erlensee: Flucht vor der Polizei endete mit Festnahme

Erlensee (ost)
(lei) Am frühen Freitagmorgen versuchte ein 22-jähriger Mann, einer Polizeikontrolle zu entkommen – nun wird gegen ihn wegen mehrerer Straftaten ermittelt. Ein Streifenwagen bemerkte kurz nach Mitternacht einen weißen BMW mit mehreren Insassen auf der Langendiebacher Straße und plante, eine Kontrolle durchzuführen. Der Fahrer beschleunigte jedoch stark und floh vor den Beamten.
Die Streife begann sofort mit der Verfolgung, konnte den BMW jedoch aufgrund der hohen Geschwindigkeit vorerst nicht einholen – möglicherweise weil der Fahrer versuchte, sich mit maximaler Geschwindigkeit zu entfernen. Nachdem der BMW weiterfuhr, bog er rechts in die Siemensstraße ab. Dort stoppte das Fahrzeug, der Fahrer stieg aus und rannte weg. Nach einer kurzen Verfolgung konnten die Beamten ihn jedoch einholen und auf dem Standstreifen der mehrspurigen Landesstraße 3193 stellen. Dort leistete er erheblichen Widerstand und ignorierte jegliche polizeilichen Anweisungen.
Als möglichen Grund für die Flucht sehen die Beamten unter anderem einen Haftbefehl, der gegen den 22-Jährigen vorlag. Es besteht auch der Verdacht, dass der Beschuldigte unter dem Einfluss von Drogen das Fahrzeug gefahren ist und keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Er musste vorübergehend wegen einer angeordneten Blutentnahme mit auf die Dienststelle.
Personen, die etwas über die Fahrweise des Mannes in seinem BMW sagen können oder möglicherweise dadurch gefährdet wurden, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Langenselbold zu melden (Telefon: 06183 91155-0).
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon entfallen 19.527 Unfälle auf Personenschäden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% ausmacht. Die meisten Unfälle (81,02%) waren übrige Sachschadensunfälle mit 117.817 Fällen. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








