Taschendiebe stehlen Geldbörse in Innenstadt, Trickdiebstahl in Drogerie. Polizei sucht Zeugen für beide Fälle.
Erlensee: Taschen-/Trickdiebe in Hanau unterwegs

Hanau und Main-Kinzig-Kreis (ost)
1. Achtung Taschendiebe in Hanau unterwegs – Hanau/Innenstadt
(jm) Am Dienstag waren Taschendiebe in der Innenstadt aktiv und haben einem 51-jährigen Mann die Geldbörse gestohlen. Der Hanauer wollte gegen 10.15 Uhr in den Bus der Linie 2 einsteigen, als seine Geldbörse aus der hinteren Hosentasche entwendet wurde. Er bemerkte den Diebstahl erst später in einem Supermarkt. Möglicherweise könnten zwei ältere Frauen mit langen Röcken, die ihn zuvor beobachtet haben sollen, für den Diebstahl verantwortlich sein. Ein Trickdiebstahl ereignete sich auch am Mittwochnachmittag in einer Drogerie „Am Steinheimer Tor“. Gegen 14.45 Uhr waren zwei Frauen in der Drogerie unterwegs. Eine der Täterinnen lenkte eine 58-jährige Dame ab, während die andere das Portemonnaie aus der Handtasche stahl, die sich im Einkaufswagen befand. Eine genaue Beschreibung der Personen liegt derzeit nicht vor. Ob es einen Zusammenhang zwischen den Taten gibt, wird nun ermittelt. Die Polizei bittet um Hinweise unter der Rufnummer 06181 100-120.
Im Zusammenhang damit gibt die Polizei Verhaltenshinweise, um sich vor Taschendieben zu schützen:
2. Unbekannte stahlen Baumaterialien: Zeugen gesucht! – Hanau
(fg) Zwischen Dienstagnachmittag, 16.30 Uhr, und Mittwochmorgen, 7.15 Uhr, wurden auf einer Baustelle in der Burgallee / Maintaler Straße Baumaterialien gestohlen. Es handelt sich um vier Boxen mit Kopfverlängerungen für Bohrgeräte und eine Gitterbox. Möglicherweise haben die Diebe ein Fahrzeug benutzt, um die gestohlenen Materialien abzutransportieren. Zeugenhinweise bitte an die Wache der Polizeistation Hanau I unter der Rufnummer 06181 100-120.
3. Audi TT kollidiert mit Zaun und flüchtet – Erlensee
(cb) Am Mittwochnachmittag hörten Zeugen einen Knall in der „Zum Fliegerhorst“ Straße und sahen dann einen schwarzen Audi TT, der in Richtung Kreisel davonfuhr. Der Audi war gegen 15.10 Uhr auf der Straße unterwegs, als er aus unbekannten Gründen in einer Linkskurve nach links abkam, die Gegenfahrbahn überquerte und in den Zaun eines Logistikunternehmens krachte. Der Fahrer verlor bei dem Unfall mehrere Fahrzeugteile seines Sportwagens sowie sein vorderes Kennzeichen. Der entstandene Schaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Die Unfallfluchtgruppe der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 069 8098-5699.
Offenbach 04.07.2024, Pressestelle, Thomas Leipold
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Hessen für 2021/2022
Die Taschendiebstahlraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 deutlich an. Im Jahr 2021 wurden 3656 Fälle registriert, wovon 427 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 399 Verdächtige, darunter 312 Männer und 87 Frauen. Von den Verdächtigen waren 349 nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 5338, wobei 604 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 549 Verdächtige, darunter 464 Männer und 85 Frauen. Von den Verdächtigen waren 468 nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die meisten Taschendiebstähle in Deutschland registriert, mit insgesamt 37321 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.656 | 5.338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 427 | 604 |
| Anzahl der Verdächtigen | 399 | 549 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 312 | 464 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 85 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 349 | 468 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden insgesamt 25.216 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, während es im Jahr 2022 nur noch 24.363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 23.331 auf 22.378 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 19.820 auf 19.168, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17.704 auf 17.079 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2.116 auf 2.089 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6.321 auf 6.494. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 70.510 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 25.216 | 24.363 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 23.331 | 22.378 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.820 | 19.168 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.704 | 17.079 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.116 | 2.089 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.321 | 6.494 |
Quelle: Bundeskriminalamt








