Lack zerkratzt
Eschbach: Auseinandersetzung mit Pfefferspray

Bad Homburg v.d. Höhe (ost)
1. Konfrontation mit Reizgas,
Oberursel, Adenauerallee, Dienstag, 17.06.2025, 18.10 Uhr
(da)Am Dienstagabend gab es in Oberursel eine Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen, bei der Pfefferspray verwendet wurde. Gegen 18.10 Uhr wurden Polizeikräfte in die Adenauerallee gerufen. Ersten Informationen zufolge kam es vor einer Pizzeria zu einem Konflikt zwischen mehreren Jugendlichen. Diese haben sich vor dem Lokal und im angrenzenden Park gegenseitig mit Pfefferspray besprüht. Einige Beteiligte erlitten Augenreizungen durch die Sprühstöße. Eine medizinische Behandlung war jedoch nicht erforderlich. Ein junger Mann, der als möglicher Täter in Frage kommt, konnte im Zuge sofortiger Fahndungsmaßnahmen festgenommen werden. Es handelt sich um einen 18-jährigen Mann aus Frankfurt. Wahrscheinlich war ein vorheriger Streit im privaten Umfeld der Beteiligten ausschlaggebend für die Auseinandersetzung am Dienstagabend. Die Kriminalpolizei sucht nach einem weiteren möglichen Täter. Dieser ist etwa 17 bis 18 Jahre alt, 1,70 bis 1,75 Meter groß, hat blonde Haare und ein eher dreieckiges Gesicht. Hinweise nimmt die Polizeistation Oberursel unter der Rufnummer (06171) 6240-0 entgegen.
2. Beschädigung von Lack,
Bad Homburg, Gonzenheim, Erlenweg, Samstag, 14.06.2025, 20 Uhr bis Sonntag, 15.06.2025, 9.30 Uhr
(da)In der Nacht zum Sonntag wurde in Bad Homburg (Gonzenheim) ein Auto zerkratzt. Zwischen 20 Uhr und 9.30 Uhr stand ein grauer Cupra Formentor im Erlenweg, als die Täter die Motorhaube des Fahrzeugs zerkratzten und einen Schaden in Höhe von rund 1.000 Euro verursachten. Die Polizeistation Bad Homburg ermittelt wegen Sachbeschädigung und nimmt unter der Rufnummer (06172) 120-0 Hinweise entgegen.
3. Einbruchsversuch in Mehrfamilienhaus,
Königstein, Hainholzweg, Dienstag, 10.06.2025 bis Dienstag, 17.06.2025
(da)In den vergangenen Tagen haben Einbrecher versucht, in eine Wohnung in Königstein einzudringen. Zwischen dem 10. und dem 17. Juni betraten die bisher unbekannten Täter das Grundstück eines Mehrfamilienhauses im Hainholzweg. Hier versuchten sie, die Terrassentür im Erdgeschoss sowie ein weiteres Fenster aufzuhebeln. Da ihre Versuche jedoch erfolglos blieben, mussten die Einbrecher ohne Beute fliehen. Die Kriminalpolizei ermittelt nun. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer (06174) 9266-0 an die Polizeistation Königstein zu wenden.
4. Straßensperrung nach Unfall,
Bundesstraße 456 bei Eschbach, Dienstag, 17.06.2025, 11 Uhr
(da)Am Dienstagmittag musste die Bundesstraße 456 bei Limburg (Eschbach) nach einem Verkehrsunfall vorübergehend vollständig gesperrt werden. Gegen 11 Uhr fuhr ein 58-jähriger Mann in einem Ford von Usingen in Richtung Grävenwiesbach. Gleichzeitig fuhr ein 35-jähriger Lkw-Fahrer in die entgegengesetzte Richtung. Der 58-Jährige geriet auf dieser Strecke in den Gegenverkehr und kollidierte mit der linken Schutzplanke. Der Lkw-Fahrer versuchte auszuweichen, streifte aber den Ford mit seiner rechten Fahrzeugseite. Beide Fahrzeuge waren danach nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Fahrer des Fords wurde leicht verletzt und mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Während der Unfallaufnahme musste die B 456 zeitweise in beide Richtungen gesperrt werden.
5. Rollstuhl sucht Besitzer,
Bad Homburg, Mariannenweg, Donnerstag, 12.06.2025
(da)Die Polizeistation Bad Homburg sucht nach dem Besitzer eines Rollstuhls. Am 12. Juni wurde ein Pflegerollstuhl an einer Bushaltestelle im Mariannenweg gefunden. Aufgrund des Zustands des Rollstuhls ist es unwahrscheinlich, dass er dort einfach entsorgt wurde. Die Polizei sucht nun nach der Person, der der Rollstuhl gehört. Sollten Sie den Rollstuhl vermissen, kontaktieren Sie die Polizeistation Bad Homburg unter der Rufnummer (06172) 120-0. Bitte denken Sie daran, einen entsprechenden Eigentumsnachweis mitzubringen, wenn Sie den Rollstuhl abholen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 von 4275 auf 5206 Fälle an. Im Jahr 2023 wurden 840 Fälle gelöst, während es im Jahr 2022 nur 723 waren. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 569 auf 598, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 498 auf 511 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 71 auf 87 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 270 konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon entfallen 19.527 auf Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 6.914 Unfälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die Mehrheit der Unfälle, nämlich 117.817, sind übrige Sachschadensunfälle, was 81,02% entspricht. Bezogen auf die Ortslage gab es 14.839 Unfälle innerorts (10,2%), 7.577 außerorts (5,21%) und 3.013 auf Autobahnen (2,07%). Die Anzahl der Getöteten beläuft sich auf 188, während 3.537 Personen schwer verletzt wurden und 21.704 leichtverletzte Personen zu verzeichnen sind.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








