Polizei Westhessen sensibilisiert und ermutigt Betroffene. Feiertage, Alkohol, und enge familiäre Situationen können zu Eskalationen führen. Opfer sind nicht allein, Hilfe ist jederzeit erreichbar.
Eschborn: Häusliche Gewalt über die Feiertage

Hofheim (ost)
1. Häusliche Gewalt während der Feiertage – Polizei Westhessen sensibilisiert und ermutigt Betroffene, Polizeipräsidium Westhessen, Montag, 29.12.2025
(da)Während der Weihnachtsfeiertage und des Jahreswechsels verzeichnet die Polizei regelmäßig eine Zunahme von Einsätzen und Fällen häuslicher Gewalt sowie Gewalt innerhalb der Familie. Auch im Bereich des Polizeipräsidiums Westhessen gab es über die Feiertage vermehrt polizeiliche Einsätze, bei denen Partnerinnen und Partner, Kinder oder andere Familienmitglieder betroffen waren. Die Feiertage, enge familiäre Situationen, Alkohol sowie zusätzlicher emotionaler oder finanzieller Druck können bestehende Konflikte verschärfen und dazu führen, dass Gewalt in Beziehungen oder Familien eskaliert. Gewalt innerhalb der Familie ist kein Randphänomen und kann Menschen jeden Alters betreffen – auch Kinder und andere schutzbedürftige Angehörige. Die Polizei reagiert konsequent auf entsprechende Hinweise. Im Fokus stehen der Schutz der Betroffenen, die Verhinderung weiterer Gewalt sowie die frühzeitige Unterstützung und Beratung. Opfer häuslicher Gewalt sollten wissen: Sie sind nicht allein, sie werden gesehen und Hilfe ist auch während der Feiertage sowie „zwischen den Jahren“ jederzeit erreichbar.
Unabhängig von akuten Notfällen können sich Betroffene jederzeit vertrauensvoll an ihre örtliche Polizeidienststelle wenden. Der Gang zur Polizei geht über die bloße Anzeigenerstattung hinaus: Die Polizei unterstützt vor Ort, informiert über Schutzmöglichkeiten und vermittelt – falls gewünscht – an geeignete Beratungs- und Hilfsangebote. In akuten Gefahrensituationen ist der Polizeinotruf 110 rund um die Uhr erreichbar.
Weitere Informationen zu häuslicher Gewalt mit Verweisen auf Hilfsangebote finden Sie unter dem Link https://www.polizei-beratung.de/infos-fuer-betroffene/haeusliche-gewalt/#c18522
2. Einbruch durch Küchenfenster,
Sulzbach a. T., Kelkheimer Straße, Sonntag, 28.12.2025, 16:15 Uhr bis 21:30 Uhr
(lr)Zwischen Sonntagnachmittag und -abend ereignete sich in Sulzbach in der Kelkheimer Straße ein Einbruch in eine Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses. Unbekannte Täter hebelten zwischen 16:15 Uhr und 21:30 Uhr mit einem unbekannten Gegenstand das Küchenfenster einer Wohnung auf und gelangten so in die Wohnräume. Anschließend durchsuchten sie diese und stahlen Schmuck. Die Einbrecher flüchteten mit ihrer Beute in unbekannte Richtung. Durch das gewaltsame Eindringen entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Nummer (06196) 2073-0 entgegen.
3. Mehrere Mülltonnen in Brand gesetzt,
Schwalbach, Höchster Straße, Berliner Straße, Freitag, 26.12.2025, 09:50 bis 10:10 Uhr
(ro)Am Freitagvormittag brannten in Schwalbach mehrere Mülltonnen. Gegen 09:50 Uhr wurden in der Höchster Straße zwei Mülltonnen angezündet und von der Feuerwehr gelöscht. Kurz darauf wurden gegen 10:05 Uhr und 10:10 Uhr weitere brennende Mülltonnen in der Berliner Straße entdeckt. Ein Polizeibeamter wurde beim Versuch, eine brennende Mülltonne zu löschen, leicht verletzt. Verdächtige Beobachtungen, die mit den Bränden in Verbindung stehen könnten, werden von der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (06196) 2073-0 entgegengenommen.
4. Außenspiegel abgetreten – Tatverdächtiger festgenommen, Schwalbach, Spechtstraße, Samstag, 27.12.2025, 06:25 Uhr
(ro)Am Samstag wurde in Schwalbach ein Mann festgenommen, der die Außenspiegel geparkter Fahrzeuge abgetreten hatte. Gegen 06:25 Uhr meldete eine Anwohnerin, dass ein junger Mann in der Spechtstraße gegen geparkte Autos trat. Kurz darauf konnte die Polizei einen 22-Jährigen festnehmen. Er wird verdächtigt, für die beschädigten Außenspiegel an einem weißen VW Golf und einem blauen Dacia Dokker verantwortlich zu sein. Er muss sich nun in einem entsprechenden Ermittlungsverfahren verantworten.
5. Joggerin beleidigt und bedroht, Schwalbach a.T., Am Weißen Stein, Sonntag, 28.12.2025, 12:00 Uhr
(lr)Am Sonntagmittag wurde eine Joggerin in Schwalbach von einem Mann bedroht. Während die Frau im Arboretum in der Straße „Am Weißen Stein“ joggte, wurde sie gegen 12:00 Uhr von einem Mann beleidigt und verbal bedroht. Die Frau beschreibt den Unbekannten als etwa 1,70 Meter groß und um die 40 Jahre alt. Er trug zur Tatzeit eine dunkle Mütze und einen breiten, dunklen Schnauzbart. Hinweise nimmt die Polizei in Eschborn unter der Nummer (06196) 9695-0 entgegen.
6. E-Scooter-Fahrer verursacht Unfall und flüchtet, Kelkheim, Langstraße, Sonntag, 28.12.2025, 14:40 Uhr
(ro)Am Sonntag verursachte ein E-Scooter-Fahrer in Kelkheim einen Unfall und flüchtete anschließend. Ein 62-Jähriger und eine 60-Jährige fuhren gegen 14:40 Uhr mit ihren E-Bikes die Langstraße entlang. Ein Unbekannter auf einem E-Scooter näherte sich aus der Straße „Am Haingraben“. Auf dem E-Scooter befand sich ein etwa 10 Jahre altes, dunkel gekleidetes Kind. Der E-Scooter-Fahrer wollte in die Langgasse abbiegen und übersah dabei die beiden vorfahrtsberechtigten Radfahrer. Es kam zu einer Kollision, bei der der 62-Jährige verletzt wurde. Der E-Scooter-Fahrer flüchtete daraufhin. Die Polizei sucht nun nach ihm. Er wird als etwa 40 Jahre alt, osteuropäischer Phänotyp, mit dunklen Haaren und Bart sowie vernarbter Haut beschrieben. Er trug eine dunkle Steppjacke mit Kapuze. An den beiden E-Bikes entstand Sachschaden in Höhe von mehreren Hundert Euro. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich unter der Rufnummer (06192) 2079-0 beim Regionalen Verkehrsdienst in Hofheim zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 14.839 innerorts (10,2%), 7.577 außerorts (5,21%) und 3.013 auf Autobahnen (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








