Fahrer ohne Fahrerlaubnis und unter Rauschmittelverdacht, Beifahrer mit offenen Haftbefehl. Polizeiliche Ermittlungen eingeleitet.
Eschwege: Autofahrer ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss; Beifahrer mit Haftbefehl

Eschwege (ost)
Polizei Eschwege
Bei einer Kontrolle von Fahrzeugen und Personen durch die Polizei Eschwege am frühen Montagmorgen wurden mehrere Vorfälle aufgedeckt, die weitere polizeiliche Ermittlungen nach sich ziehen werden.
Um 03.40 Uhr fiel den Beamten ein Fahrzeug mit polnischer Zulassung auf, das sie dann im Bereich des Eschweger Stadtbahnhofs kontrollierten.
>> Der Fahrer hat keinen Führerschein und stand unter Drogeneinfluss
Das Auto wurde von einem 26-jährigen Fahrer und einem 37-jährigen Beifahrer (beide aus Polen) besetzt. Bei der Überprüfung der Personalien des Fahrers stellte sich heraus, dass er keinen gültigen Führerschein besaß. Außerdem gab es Anzeichen für den Konsum von Betäubungsmitteln. Ein Atemalkoholtest verlief zunächst negativ, aber ein Urintest brachte letztendlich Gewissheit über den Konsum von THC und Amphetaminen bei dem 26-Jährigen, so dass der Fahrer sich einer Blutentnahme unterziehen musste. Gegen den Fahrer wird nun wegen Fahrens ohne Führerschein, Fahrens unter Drogeneinfluss sowie Besitz und Erwerb von Drogen ermittelt.
>> Gegen den Beifahrer liegt ein Haftbefehl vor
Bei der Überprüfung des 37-jährigen Beifahrers stellte sich heraus, dass ein offener Haftbefehl (offener Geldbetrag) gegen ihn vorlag. Der Mann konnte schließlich den zu zahlenden Geldbetrag entrichten, um weiteren Maßnahmen zu entgehen. Außerdem musste er auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft eine DNA-Probenentnahme durch die Beamten über sich ergehen lassen.
Nach Abschluss aller erforderlichen polizeilichen Maßnahmen und der Zahlung einer Sicherheitsleistung auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kassel wurde das Duo wieder auf freien Fuß gesetzt.
Polizeidirektion Werra-Meißner-Pressestelle-; PHK Först
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden insgesamt 25.216 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2022 24.363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 23.331 im Jahr 2021 auf 22.378 im Jahr 2022 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 19.820 im Jahr 2021 auf 19.168 im Jahr 2022. Unter den Verdächtigen waren 17.704 Männer und 2.116 Frauen im Jahr 2021, während es im Jahr 2022 17.079 Männer und 2.089 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6.321 im Jahr 2021 auf 6.494 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 registrierten Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 25.216 | 24.363 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 23.331 | 22.378 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.820 | 19.168 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.704 | 17.079 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.116 | 2.089 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.321 | 6.494 |
Quelle: Bundeskriminalamt








