Eine Serie von Diebstählen in Eschwege: Eine bulgarische Frau stiehlt Geldbörsen in einem Kaufhaus, während ein Mann in einer Aldi-Filiale zuschlägt.
Eschwege: Geldbörsen gestohlen

Eschwege (ost)
Am 13.02.26 befand sich eine Frau aus Eschwege im Kaufhaus „Woolworth“ in der Eschweger Innenstadt. Um 15:25 Uhr sah sie, wie eine Frau osteuropäischer Herkunft das Portmonee aus ihrer Handtasche stahl. Die Frau hielt ihre Handtasche fest, als die Diebin das Portmonee fallen ließ und aus dem Geschäft floh. Die Frau konnte die Diebin im benachbarten Drogeriemarkt verfolgen, wo sie von einem Mitarbeiter bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten wurde. Die Diebin ist eine 48-jährige bulgarische Staatsbürgerin.
Während die Polizei die Anzeigen aufnahm, wurden zwei weitere Diebstähle gemeldet, die im Drogeriemarkt stattgefunden hatten. Eine 84-jährige Frau aus Wehretal und eine 87-jährige Frau aus Eschwege wurden während ihres Einkaufs in der Drogerie jeweils die Geldbörse mit Bargeld und persönlichen Dokumenten gestohlen. Es wird vermutet, dass an diesem Nachmittag mehrere Diebe in der Eschweger Innenstadt waren, um gezielt Geldbörsen zu stehlen. Nach bisherigen Ermittlungen handelt es sich um eine weitere Frau und einen Mann, deren Aufenthaltsort unbekannt ist. Ein Verfahren wegen Bandendiebstahls wurde eingeleitet.
Weiterer Diebstahl
Auch am 13.02.26 wurde in der Aldi-Filiale in der Niederhoner Straße in Eschwege ein weiterer Diebstahl einer Geldbörse gemeldet. Zwischen 15:15 Uhr und 15:30 Uhr wurde einem 75-jährigen Mann aus Meinhard das Portmonee gestohlen, in dem sich Bankkarten und persönliche Dokumente befanden. Ein Mann süd- oder osteuropäischer Herkunft mit lichtem schwarzen Haar gilt als Tatverdächtiger. Der Schaden wird auf 150 EUR geschätzt.
Hinweise werden von der Polizei in Eschwege unter Tel.: 05651/9250 entgegengenommen.
Pressestelle PD Werra-Meißner; KHK Künstler
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 im Jahr 2022 auf 23101 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb jedoch mit 19133 konstant. In Hessen wurden 2023 insgesamt 17106 männliche Verdächtige und 2027 weibliche Verdächtige verzeichnet, wobei 7004 Verdächtige nicht deutscher Herkunft waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








