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Eschwege: Polizeibericht vom 23.11.24

In Eschwege kam es zu einem Unfall beim Ausparken mit einem Sachschaden von ca. 500 EUR. Ein weiterer Auffahrunfall in Wanfried verursachte einen Schaden von ca. 7500 EUR.

Foto: Depositphotos

Eschwege (ost)

Polizei Eschwege

Kollision beim Rückwärtsfahren

Gestern Abend um 21:46 Uhr versuchte ein 19-jähriger Eschweger mit einem VW Transporter in der Bebraer Straße in Eschwege rückwärts auszuparken. Dabei stieß er mit dem Transporter gegen einen VW Passat, was zu einem Sachschaden von ca. 500 EUR führte.

Auffahrunfall

Am gestrigen Mittag um 12:37 Uhr fuhr eine 38-jährige Frau aus Wanfried mit einem Auto die Lange Straße in Wanfried-Aue in Richtung Niederdünzebach. Als sie vor Hausnummer 2 abbremste, um links abzubiegen, bemerkte die 51-jährige Fahrerin aus Wanfried dahinter zu spät und fuhr ungebremst auf. Das Auto der 51-Jährigen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf ca. 7500 EUR geschätzt.

Wildunfall

In der vergangenen Nacht um 01:42 Uhr fuhr ein 50-jähriger Mann aus Schwarzenbach mit einem Sattelzug auf der B 27 in Richtung „Hoheneicher Rondell“. Dabei kollidierte er mit einem Reh, das nicht gefunden werden konnte. Der Sachschaden am Fahrzeug wird auf ca. 2500 EUR geschätzt.

Diebstahl in einem Geschäft

Gestern um 17:40 Uhr wurden zwei Männer in einem Drogeriemarkt in der Innenstadt von Eschwege beobachtet, wie sie Kosmetikartikel im Wert von ca. 300 EUR in eine Tasche steckten und den Laden verließen, ohne zu bezahlen. Eine Angestellte verfolgte die Männer und konfrontierte sie. Einer der Männer leerte die Tasche auf die Straße und beide flüchteten. Ein Passant versuchte sie zu verfolgen, aber sie entkamen in einem schwarzen VW Passat mit rumänischem Kennzeichen. Das Fluchtfahrzeug hatte auch einen männlichen Insassen. Hinweise: 05652/9279430.

Einbruch in eine Lagerhalle

Gestern Abend gegen 20:30 Uhr betraten zwei Personen das Gelände eines Elektrobetriebs in der Eisenacher Straße in Eschwege. Sie begaben sich zu einer Lagerhalle, in die sie vermutlich mit einer Blechschere eingedrungen sind. Dabei wurde die Wand der Lagerhalle stark beschädigt, was zu einem Sachschaden von mehreren tausend Euro führte. Es entstand auch Schaden an der Tür eines Wohnwagens auf dem Gelände, aber sie konnten nicht eindringen.

Bis jetzt wurde nichts gestohlen.

Die beiden Verdächtigen wurden wie folgt beschrieben: Der erste Täter trug einen dunkelblauen Hoodie, weiße Sneakers mit hellblauer Markierung und schwarzen „Fersenbereich“. Der zweite Täter trug ein khakifarbenes Hoodie von „Nike“, eine schwarze Adidas-Jogginghose „DFB“ und ebenfalls weiße Sneakers. Hinweise an die Kripo unter der Telefonnummer 05651/9250.

Aufbruch eines Baucontainers

Heute Morgen wurde festgestellt, dass unbekannte Täter in der Schlagdstraße in Wanfried gewaltsam in einen Baucontainer im Baustellenbereich der Werrabrücke eingedrungen sind. Die Tür des Containers wurde aufgebrochen. Es wurde ein blauer Sack mit Leergut gestohlen. Außerdem entstand Schaden an der Tür des Containers. Hinweise: 05651/9250.

Pressestelle PD Werra-Meißner, KHK Künstler

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Autodiebstählen in Hessen für 2021/2022

Die Autodiebstahlraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 895 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 1075 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 413 auf 506. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 446 relativ konstant, wobei die meisten Verdächtigen Männer waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 5864 Fällen die höchste Anzahl von Autodiebstählen in Deutschland.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 895 1.075
Anzahl der aufgeklärten Fälle 413 506
Anzahl der Verdächtigen 435 446
Anzahl der männlichen Verdächtigen 393 414
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 42 32
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 168 183

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% entspricht. Bei 1.202 Unfällen waren berauschende Mittel im Spiel, was 0,88% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168 Fälle, was 80,46% entspricht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle, was 65,83% aller Unfälle ausmacht. Außerorts (ohne Autobahnen) waren es 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 136.931
Unfälle mit Personenschaden 19.155
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.406
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.202
Übrige Sachschadensunfälle 110.168
Ortslage – innerorts 90.136
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 32.117
Ortslage – auf Autobahnen 14.678
Getötete 208
Schwerverletzte 3.878
Leichtverletzte 20.881

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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