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Eschwege: Polizeieinsatz nach Bedrohung

Ein 25-Jähriger bedrohte einen 22-Jährigen mit einer Schusswaffe vor einem Einkaufsmarkt. Nach einer Fahndung wurde der Mann festgenommen, ohne Waffe.

Foto: Depositphotos

Eschwege (ost)

Am gestrigen Mittwoch kurz nach 18 Uhr gab es einen größeren Polizeieinsatz, nachdem ein 25-Jähriger einen 22-Jährigen vor einem Geschäft in der Wendischen Mark Straße in Eschwege bedroht haben soll. Ein Zeuge berichtete, dass der 25-Jährige angeblich eine Schusswaffe bei sich führte und sogar in der Hand hielt. Ein Streit zwischen den beiden Männern, die beide aus Eschwege stammen, war zu Beginn dieser Woche vorausgegangen.

Der 25-Jährige flüchtete vom Geschäft in Richtung Innenstadt. Um mögliche Gefahren durch die Person und eine möglicherweise mitgeführte Schusswaffe zu vermeiden, suchten mehrere Streifen im Stadtgebiet nach dem Mann und konnten ihn schließlich am Rande der Innenstadt finden und ohne Widerstand festnehmen. Zu diesem Zeitpunkt hatte der 25-Jährige keine Waffe bei sich, gestand jedoch, eine Schreckschusswaffe zu besitzen, die später in seiner Wohnung sichergestellt werden konnte.

Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Der 25-Jährige wird nun wegen Bedrohung und des Verdachts auf Verstoß gegen das Waffengesetz strafrechtlich verfolgt. Die genauen Umstände der Tat und ob tatsächlich eine Waffe mitgeführt oder gar benutzt wurde, sind Gegenstand weiterer Ermittlungen.

Pressestelle Polizeidirektion Werra-Meißner, PHK Loll

Kontakt:

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Werra-Meißner
Niederhoner Str. 44
37268 Eschwege
Pressestelle

Telefon: 05651/925-123
E-Mail: poea.werra.meissner@polizei-nordhessen.de

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2021/2022

Die Mordraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 255 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur 243 Fälle waren. Die Anzahl der aufgeklärten Fälle sank ebenfalls von 245 auf 224. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 323 auf 308 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen. In Hessen scheint die Situation im Vergleich zu anderen Regionen also relativ stabil zu sein.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 255 243
Anzahl der aufgeklärten Fälle 245 224
Anzahl der Verdächtigen 323 308
Anzahl der männlichen Verdächtigen 275 283
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 48 25
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 137 147

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24