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Explosionen in Frankfurt: Festnahme nach Sprengstoffvorfällen

Ein 17-jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen, keine Verletzten, Ermittlungen laufen intensiv.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

Am Donnerstagmorgen, den 17. September 2026, hörten mehrere Zeugen gegen 04:20 Uhr zunächst laute Knallgeräusche in der Gegend der Berger Straße und kurz darauf in der Nähe der Zeil.

Ersten Informationen zufolge kam es in der Berger Straße vor einem Geschäft zu einer Explosion eines unbekannten Objekts. Es entstand Sachschaden am Gebäude, den Nachbargebäuden und den dort geparkten Fahrzeugen.

Nur kurze Zeit später kam es auch vor einer Shisha-Bar in der Nähe der Zeil zu einer Explosion eines unbekannten Gegenstands. Auch hier wurde am Gebäude Sachschaden verursacht. In beiden Fällen wurde niemand verletzt.

Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung wurde ein 17-jähriger niederländischer Verdächtiger von einer Polizeistreife in der Nähe des Tatorts in der Berger Straße festgenommen. Er soll bald einem Richter vorgeführt werden.

Die Frankfurter Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, die vom Hessischen Landeskriminalamt unterstützt werden.

Die Ermittler beziehen neben den beiden heutigen Vorfällen auch drei ähnliche Fälle der vergangenen Tage in ihre Untersuchungen ein. Ob es einen Zusammenhang zwischen den insgesamt fünf Taten gibt, ist ein Schwerpunkt der Ermittlungen. Erste Informationen deuten auf mögliche Verbindungen zur Organisierten Kriminalität hin.

Die Polizei reagiert auf die jüngsten Vorfälle mit verstärkten Kontrollen und einem länderübergreifenden Fahndungskonzept im Stadtzentrum, insbesondere nachts. Gleichzeitig werden die Ermittlungen unter Einbeziehung verschiedener Dienststellen mit großer Intensität fortgesetzt.

Zeugen, die Informationen über die Tat oder mögliche Täter haben, werden gebeten, sich telefonisch unter der Nummer 069 / 755 – 53110 oder bei jeder Polizeidienststelle zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 308, wobei 283 männliche und 25 weibliche Verdächtige waren. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 229, von denen 216 gelöst wurden. Es gab insgesamt 267 Verdächtige, darunter 237 Männer und 30 Frauen. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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