Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Fachtagung in Schlitz: Rechtsextremismus bei Minderjährigen

Experten diskutierten über Auswirkungen und Prävention von Rechtsextremismus auf die Entwicklung von Jugendlichen. Landrat Mischak betonte die Wichtigkeit der Aufklärung über rechtsextreme Akteure und Strategien.

Quelle PPOH: Christian Diegelmann vom Polizeipräsidium Osthessen begrüßte die Teilnehmenden stellvertretend für das Organisationsteam und gab Einblicke in die regionale Lage in Osthessen
Foto: Presseportal.de

Vogelsbergkreis (ost)

Fachtagung in Schlitz: Rechtsextremismus und seine Auswirkungen auf die Entwicklung von Minderjährigen

Osthessen/Schlitz. „Minderjährige im Rechtsextremismus“: Unter dieser Überschrift trafen sich Anfang Juni rund 100 Fachkräfte aus Schulen und Behörden sowie unterschiedlichen Bereichen der Sozialen Arbeit in der Landesmusikakademie Schlitz. Organisiert wurde die Fachtagung von den osthessischen Fachstellen für Demokratieförderung und phänomenübergreifende Extremismusprävention (DEXT) und dem Beauftragten für die Prävention der politisch motivierten Kriminalität (PMK) des Polizeipräsidiums Osthessen.

Der Landrat des Vogelsbergkreises, Dr. Jens Mischak, unterstrich in seinem Grußwort die Notwendigkeit einer Aufklärung über rechtsextreme Akteure, Strategien und aktuelle Erscheinungsformen, indem er sich auch auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen sowie die Aktivitäten von Rechtsextremisten in den Sozialen Medien bezog. „Die Initiative der Organisatoren des Fachtags, die mit den Impulsen über sich anbahnende Radikalisierungsprozesse und eine mögliche Kindeswohlgefährdung sensibilisieren wollen, begrüße ich ausdrücklich“, so Dr. Mischak.

Vorträge und Workshops

Im Rahmen von Vorträgen sowie Workshops wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über rechtsextremistische Radikalisierung, Politisch motivierte Kriminalität (PMK) – rechts und deren Auswirkungen auf die Entwicklung von Minderjährigen informiert. Im Einzelnen wurden folgende Themen durch die unterschiedlichen Referentinnen und Referenten beleuchtet:

Insbesondere auch die Workshops ermöglichten den Austausch hinsichtlich bewährter Praktiken bzw. Handlungsstrategien und boten Gelegenheit für individuelle Fragen.

Eine zusammenfassende Darstellung der Workshops sowie der Tagungskommentar von Frau Nora Zado vom Demokratiezentrum Hessen rundeten den Fachtag „Minderjährige im Rechtsextremismus“ in Schlitz ab.

Im Rahmen des Landesprogramms „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ wurde die Veranstaltung vom Hessischen Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz (HMdI) gefördert. Am Fachtag inhaltlich beteiligt waren das Landesamt für Verfassungsschutz Hessen, das Polizeipräsidium Osthessen, die „Rote Linie“ aus Marburg (Pädagogische Fachstelle Rechtsextremismus), das Jugendamt des Landkreises Fulda, die Akademie Burg Fürsteneck sowie eine Referentin des Projekts „Eltern Stärken“ aus Berlin.

Gefertigt: Polizeipräsidium Osthessen, E4 – Prävention

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2021/2022

Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen sind zwischen 2021 und 2022 gestiegen. Im Jahr 2021 wurden 8896 Fälle registriert, während es 2022 bereits 9798 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist jedoch von 4173 im Jahr 2021 auf 3961 im Jahr 2022 gesunken. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 2766 im Jahr 2021 auf 2653 im Jahr 2022. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen ist von 1945 auf 1806 gesunken, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 821 auf 847 gestiegen ist. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 948 im Jahr 2021 auf 851 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 29667 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 8.896 9.798
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.173 3.961
Anzahl der Verdächtigen 2.766 2.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.945 1.806
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 821 847
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 948 851

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24