Täterhinweise erbeten. Unbekannte Täter hoben Geld ab, Polizei sucht Zeugen mit Beschreibung des Abholers.
Falsche Bankmitarbeiter betrügen Senioren in Kassel

Kassel (ost)
Kassel-Unterneustadt und -Bettenhausen:
Ein Mann, der Teil einer unbekannten Betrügerbande ist, gab sich gestern im Osten von Kassel zweimal bei Senioren als falscher Bankangestellter aus. Bevor der Betrug entdeckt wurde und die Karten gesperrt wurden, gelang es ihm, Geld an zwei Geldautomaten abzuheben. Die Kasseler Kripo sucht nun nach Zeugen, die Hinweise auf die Betrüger geben können, auch mit Hilfe der Beschreibung des Abholers.
Am Vormittag erhielt ein älterer Mann einen Anruf auf seinem Festnetz, bei dem sich der Anrufer als Mitarbeiter seiner Bank ausgab. Der Anrufer berichtete von unrechtmäßigen Abbuchungen vom Konto des Seniors. Durch geschicktes Reden des Betrügers wartete der besorgte Senior auf einen Bankmitarbeiter, der seine EC-Karte für die Überprüfung abholen sollte. Der unbekannte Täter erschien schließlich gegen 11:00 Uhr an der Haustür des Mehrfamilienhauses in der Hafenstraße, nahe der Hafenbrücke, und erhielt die Karte sowie die PIN. Nachdem der Mann verschwunden war, rief das Opfer die Polizei.
Der zweite Vorfall ereignete sich am Nachmittag um 15:30 Uhr in Kassel-Bettenhausen. Mit derselben Masche gelang es vermutlich demselben unbekannten Täter nach einem Anruf seines Komplizen, die EC-Karte samt PIN bei einer Seniorin in der Miramstraße, nahe der Eichwaldstraße, abzuholen. Bevor das Opfer den Betrug bemerkte und die Karte sperren ließ, hob der Betrüger 1.500 Euro an einem nahegelegenen Geldautomaten in der Leipziger Straße ab. Danach verlor sich seine Spur.
Der Abholer der EC-Karten soll ein Mann zwischen 30 und 40 Jahren und etwa 1,80 Meter groß mit dunklerem Teint gewesen sein, der eine schwarze Jacke und dunkle Hose trug.
Zeugen, die gestern verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe der Tatorte beobachtet haben und Hinweise auf den beschriebenen Täter geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023 gesunken. Von den Verdächtigen waren im Jahr 2022 283 männlich, 25 weiblich und 147 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 waren es 237 männliche Verdächtige, 30 weibliche und 130 nicht-deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








