Ein Unbekannter gab sich als Polizeibeamter aus, stahl Bargeld aus dem Haus einer Seniorin. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen.
Falscher Polizeibeamter erbeutet Bargeld von Seniorin in Reinhardshagen

Reinhardshagen (ost)
Reinhardshagen (Landkreis Kassel)
Am Abend des gestrigen Montags hat ein bisher unbekannter Täter einer älteren Dame aus Reinhardshagen vorgegeben, ein Polizeibeamter zu sein und Bargeld aus ihrem Haus gestohlen. Nach bisherigen Informationen fand die Tat zwischen 17:15 Uhr und 19:00 Uhr statt. Zuerst erhielt die Frau einen Anruf von einem unbekannten Mann mit unterdrückter Nummer. Er gab vor, von der Polizei zu sein und behauptete, dass sich Kriminelle in ihrer Straße aufhalten würden und möglicherweise einen Einbruch bei ihr planen würden. Später fragte der Anrufer nach dem Vermögen der Frau und kündigte dann den Besuch eines vermeintlichen Kollegen an. Gegen 18:30 Uhr erschien dieser an der Adresse der Seniorin in Reinhardshagen-Vaake. Im Glauben, dass es sich wirklich um einen Polizeibeamten handelte, ließ die Frau den Unbekannten in ihr Haus. Dort zeigte sie ihm Schmuck und er fragte nach Bargeld. Während seines Aufenthalts stahl der Täter unbemerkt Bargeld aus einer Schublade in der Küche und verließ dann das Haus.
Die Beschreibung des Mannes lautet wie folgt:
Die Kriminalpolizei in Kassel ermittelt wegen Betrugs und Diebstahls und bittet Zeugen, die gestern Abend im genannten Zeitraum in Reinhardshagen-Vaake verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben oder sonstige Hinweise zur Tat geben können, sich unter der Telefonnummer 0561-9100 zu melden.
Für Rückfragen:
Yvonne Winter
Pressesprecherin Tel. 05681-774-130
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








