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Falschfahrer auf der A3 bei Wiesbaden/Idstein gestellt

Die Polizei konnte in der Nacht einen Falschfahrer auf der A3 stoppen, der in falscher Richtung fuhr. Die Autobahnpolizei sucht Zeugen für den Vorfall.

Foto: Depositphotos

Wiesbaden (ost)

(Sc) Bereich Hochheim, Hofheim, Wiesbaden, Niedernhausen und Idstein

In der Nacht vom Sonntag, dem 11.01.2026, auf den Montag, den 12.01.2026, gelang es der Polizei, einen Falschfahrer auf der A3 in südlicher Richtung zu stoppen, der entgegengesetzt fuhr. Nach aktuellen Informationen begann die Falschfahrt auf dem Parkplatz Johannispfad zwischen dem Wiesbadener Kreuz und der Anschlussstelle Raunheim. Sie wurde von Polizeikräften im Bereich von Idstein beendet.

Am Samstag, dem 11.01.2026, gingen über den polizeilichen Notruf erste Berichte über einen Falschfahrer auf der A3 in südlicher Richtung zwischen dem Wiesbadener Kreuz und der Anschlussstelle Raunheim ein. Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten sich, die dem Falschfahrer – einem grauen oder weißen PKW – ausweichen mussten.

Ein erster ausgesandter Streifenwagen fuhr dem Fahrzeug entgegen und warnte den nachfolgenden Verkehr mit Blaulicht. Der Falschfahrer fuhr jedoch unbeeindruckt zwischen den fahrenden Fahrzeugen hindurch und konnte nicht gestoppt werden. Trotz der Anwesenheit des Polizeiautos setzte der Falschfahrer seine Fahrt unbeirrt fort.

Ein zweiter Streifenwagen konnte den Verkehr auf der A3 in südlicher Richtung bei Idstein stoppen. Ein LKW-Fahrer stellte zusätzlich seinen Sattelzug quer, um eine Barriere für den Falschfahrer zu schaffen. Der Falschfahrer fuhr bis zu dieser Barriere, stoppte sein Auto davor und drehte schließlich um, um nun in die richtige Richtung in den Süden zu fahren.

Drei Streifenwagen der Autobahnpolizei Wiesbaden konnten das Fahrzeug schließlich nach wenigen Kilometern stoppen und den 41-jährigen rumänischen Staatsbürger auf der Autobahn festnehmen. Auch hier versuchte er trotz deutlicher Anhaltesignale weiterzufahren.

Der rumänische Falschfahrer stand unter Alkoholeinfluss. Ein Test ergab einen Wert von 2,31 Promille. Es wurde auch festgestellt, dass der Mann in Deutschland nicht mehr fahren darf, da er bereits mehrmals wegen Trunkenheit am Steuer aufgefallen war. Er musste seinen rumänischen Führerschein abgeben und wird nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft auch sein Auto verlieren.

Der Autobahnpolizei Wiesbaden sind bereits mehrere Geschädigte bekannt, jedoch werden weitere Zeugen gesucht. Insbesondere werden Zeugen gesucht, die den Beginn der Falschfahrt beobachtet haben oder dem Fahrzeug ausweichen mussten. Zeugen werden gebeten, sich an die Autobahnpolizei Wiesbaden unter der Telefonnummer: 0611/345-4140 oder per E-Mail: past-wiesbaden-deg.ppwh@polizei.hessen.de zu wenden.

In einer vorherigen Pressemitteilung waren leider die Wochentage falsch angegeben worden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon entfallen 19.527 Unfälle auf Personenschäden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwere Unfälle mit nur Sachschäden machen 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 117.817 Fälle oder 81,02%. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 188, Schwerverletzte 3.537 und Leichtverletzte 21.704.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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