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Farbschmierereien in Darmstadt

Die Kriminalpolizei sucht Zeugen nach mehreren Farbschmierereien am Wochenende in Darmstadt. Täter hinterließen einen Sachschaden von mehreren hundert Euro.

Foto: Depositphotos

Darmstadt (ost)

Nach mehreren Vandalismusakten im Verlauf des Wochenendes hat die Kriminalpolizei die Untersuchungen aufgenommen und sucht Zeugen mit relevanten Informationen.

Am Samstagabend (31.1.), gegen 20.45 Uhr, haben bisher unbekannte Täter eine Bushaltestelle in der Kranichsteiner Straße mit Farbe besprüht. Die Schmiererei enthält laut aktuellen Informationen antisemitische Inhalte. Die Täter flüchteten in eine unbekannte Richtung und hinterließen einen Sachschaden von mehreren hundert Euro.

In der Gegend um den „Schlossgartenplatz“ haben bisher unbekannte Sprayer eine Wand eines Cafés mit Farbe besudelt. Auch in diesem Fall verursachten die Unbekannten einen Sachschaden von mehreren hundert Euro und konnten unerkannt entkommen.

Gegen 14.15 Uhr am Sonntag (1.2.) wurde die Polizei zum Fiedlerweg gerufen, wo Graffiti im Eingangsbereich eines dortigen Anwesens gemeldet wurden. Bisher unbekannte Täter hatten unter anderem ein Tor, eine Tür und eine Säule mit roter und schwarzer Farbe beschmiert. Der genaue Zeitpunkt der Tat sowie die Höhe des Schadens sind derzeit noch unbekannt.

Ob die Taten zusammenhängen, muss weiter untersucht werden. Die Ermittlungen dauern noch an.

Aufgrund der vorliegenden Informationen wird in allen Fällen ein politischer Hintergrund vermutet, daher ermittelt jetzt der polizeiliche Staatsschutz. Wer hat Verdächtiges beobachtet? Hinweise werden unter der Rufnummer 06151/969-0 entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 Fällen die höchste Anzahl an Morden in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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