Ein 45-jähriger Mann wird in Kassel-Fasanenhof festgenommen, nachdem er versucht hat, Taschen aus einem geparkten Auto zu stehlen und sich in einer Brombeerhecke versteckt hatte.
Fasanenhof: Diensthund Maverick spürt Räuber auf

Kassel (ost)
Kassel-Fasanenhof:
In einem Stadtteil von Kassel, Fasanenhof, hat ein 45-jähriger Mann am gestrigen Donnerstagabend versucht, Taschen aus einem geparkten Auto in einer Tiefgarage zu stehlen. Als der Besitzer auftauchte, bedrohte er ihn und flüchtete. Selbst als ein Passant ihm zu Hilfe kam und versuchte, den 45-Jährigen festzuhalten, gelang es ihm nicht. Schließlich wurde er in der Nähe des Quellbachwegs von der Polizei festgenommen, nachdem er sich in einer Brombeerhecke versteckt hatte. Auch der Diensthund Maverick half bei der Aufspürung. Der Mann wird nun wegen räuberischen Diebstahls ermittelt.
Der Vorfall ereignete sich gegen 19:20 Uhr in der Fontanestraße. Ein 35-jähriger Mercedes-Besitzer berichtete einer herbeigerufenen Streife, dass er zu seinem Auto in die Tiefgarage gegangen sei und den 45-Jährigen dabei auf frischer Tat ertappt habe. Als er den Mann aufforderte stehen zu bleiben, drohte dieser ihm mit Schlägen. Der Dieb rannte daraufhin aus der Garage, sprang auf ein Fahrrad und fuhr davon. Als er stürzte, setzte er seine Flucht zu Fuß fort. Ein Passant versuchte den Flüchtigen auf einem Supermarkt-Parkplatz zu stoppen, doch dieser konnte sich losreißen und vorerst entkommen. Nach einem Zeugenhinweis durchsuchte eine Diensthundführerin kurz darauf eine nahegelegene Grünanlage, bis Diensthund Maverick den 45-Jährigen schließlich in einer Brombeerhecke aufspürte. Er wurde festgenommen und zur weiteren Bearbeitung auf das Revier gebracht. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Räuberieraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 auf 1850. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 2173 auf 2263, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 1077 auf 1179 stieg. Im Vergleich dazu gab es in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 12625 registrierte Fälle von Raubüberfällen, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.871 | 3.217 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.785 | 1.850 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.173 | 2.263 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.974 | 2.046 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 199 | 217 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.077 | 1.179 |
Quelle: Bundeskriminalamt








