Kripo sucht Zeugen. Trickdiebe geben sich als Wasserwerker aus und stehlen Bargeld, Kofferradio und Massagegerät aus Wohnungen in Kassel-Fasanenhof und -Kirchditmold.
Fasanenhof: Falsche Wasserwerker erbeuten Bargeld aus Wohnungen

Kassel (ost)
Kassel-Fasanenhof und -Kirchditmold:
Am gestrigen Dienstagnachmittag wurden in den Kasseler Stadtteilen Fasanenhof und Kirchditmold Trickdiebe zweimal aktiv. Die Diebe gaben sich als Mitarbeiter der Wasserwerke aus und drangen so in die Wohnungen ihrer Opfer ein, wo sie neben Bargeld auch ein Kofferradio und ein Massagegerät stahlen. Es ist derzeit unklar, ob es sich bei beiden Fällen um die gleichen Täter handelt. Die Ermittler der Kasseler Kriminalpolizei suchen nun nach Zeugen und bitten um Hinweise zu den Unbekannten, die trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen in beiden Fällen entkommen konnten.
Der erste Vorfall ereignete sich im Stadtteil Fasanenhof, wo ein Dieb gegen 15 Uhr an der Tür einer älteren Dame in der Ihringshäuser Straße klingelte und angab, den Wasserzähler überprüfen zu müssen. Während er die Dame im Badezimmer ablenkte, betrat ein weiterer Täter unbemerkt die Wohnung durch die offene Tür seines Komplizen. Er entwendete ein Portemonnaie und Bargeld, bevor er flüchtete. Die Rentnerin bemerkte den Diebstahl erst, als der vermeintliche Handwerker gegangen war, und alarmierte die Polizei. Der Dieb wurde als 50 bis 60 Jahre alt, zwischen 1,55 und 1,60 Meter groß und mit Bauch beschrieben. Er trug einen blauen Pullover, eine dunkelblaue Jacke und dunkle Hosen.
Nur etwa eine halbe Stunde später ereignete sich der zweite Vorfall in einem Wohngebiet zwischen der Wolfhager Straße und dem Blumenäckerweg in Kirchditmold. Auch hier lenkte ein Mann, der sich als Wasserwerker ausgab, eine ältere Dame im Badezimmer ab, während ein weiterer Täter heimlich die Wohnung betrat und Bargeld, ein altes Kofferradio und ein Massagegerät stahl. Der Dieb, der sich als Wasserwerker ausgab, soll etwa 40 Jahre alt, 1,70 Meter groß und kräftig gewesen sein. Er hatte kurzes Haar, keinen Bart und trug ein weißes Langarmshirt.
Zeugen, die am Dienstagnachmittag verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe der Tatorte gesehen haben, werden gebeten, sich unter Tel. 0561-9100 bei der Polizei Kassel zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








