Zwei Einbrecher wurden vom Firmeninhaber erwischt, nachdem sie eine Fensterscheibe eingeschlagen hatten. Die Polizei konnte sie dank eines verdächtigen Fahrzeugs festnehmen.
Fernwald-Steinbach: Einbrecher gefasst

Giessen (ost)
Ein 51-jähriger Unternehmer erwischte in der Nacht zum Sonntag (20. September gegen 3:30 Uhr) zwei Einbrecher im Inneren seines Unternehmensgebäudes am Gutenbergring. Die beiden Männer hatten zuvor eine Fensterscheibe eingeschlagen und sich so Zutritt zum Gebäude verschafft. Sie bedrohten den Mann und flohen anschließend auf dem gleichen Weg.
Einige Streifenwagen kamen sofort vor Ort. Im Zuge der Fahndung bemerkten die Beamten ein verdächtiges Fahrzeug in der Nähe des Unternehmensgebäudes. Dies war letztendlich der entscheidende Hinweis auf die beiden vermeintlichen Täter im Alter von 27 und 37 Jahren. Noch am Morgen nahmen die Einsatzkräfte sie in der Nähe des Autos fest, brachten sie zur Dienststelle und leiteten entsprechende Verfahren ein. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurden die Beschuldigten aufgrund fehlender Haftgründe entlassen. (BS)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 von 4275 auf 5206 Fälle an. Im Jahr 2023 wurden 840 Fälle gelöst, während es im Vorjahr nur 723 waren. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 569 auf 598, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 308 auf 267 zurück. Von den Verdächtigen waren 283 männlich, 25 weiblich und 147 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland registriert, insgesamt 470.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








