Umfangreiche Ermittlungen führten zur Identifizierung eines Tatverdächtigen nach einem Raubüberfall. Der 21-Jährige wurde vorläufig festgenommen, aber später wieder freigelassen.
Fernwald: Tatverdächtiger festgenommen, Nach Raubüberfall auf Metzgerei wird Täter ermittelt

Giessen (ost)
Fernwald: Verdächtiger nach Überfall auf Metzgerei identifiziert
(fm) Nach einem Raubüberfall auf eine Metzgerei in Fernwald am 20. Mai führten umfangreiche Untersuchungen zur Identifizierung eines Verdächtigen.
Die Polizei hatte bereits über den Vorfall berichtet, bei dem der Täter Bargeld unter Vorhalt einer Pistole erbeutet hatte, und um Hinweise aus der Bevölkerung gebeten. Pressemitteilung vom 21. Mai 2026: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/154582/6279534.
Am 30. Juli durchsuchten Beamte der Kriminalpolizei Gießen die Wohnung eines 21-jährigen Verdächtigen aus dem Landkreis Gießen. Dabei wurden mehrere relevante Gegenstände sichergestellt, darunter auch die mutmaßliche Tatwaffe. Der 21-Jährige wurde vorläufig festgenommen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der Verdächtige noch am selben Tag dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Dieser kam zu dem Schluss, dass keine Gründe für eine Inhaftierung vorlagen. Daher wurde der 21-Jährige nach Abschluss der Maßnahmen wieder freigelassen.
Großen-Buseck: Diebe brechen in Getränkemarkt ein
(fm) Unbekannte Täter brachen am Samstag (2. August) gegen 2:35 Uhr in einen Getränkemarkt im Schützenweg in Großen-Buseck ein. Mindestens zwei Personen schlugen nach bisherigen Erkenntnissen eine Seitenscheibe des Getränkemarktes auf dem Edeka-Gelände ein und gelangten so in den Verkaufsraum. Dort stahlen sie Zigaretten im Wert von rund 8.000 Euro und flohen unerkannt.
Ein Anwohner wurde durch den Alarm aufmerksam und sah zwei Personen mit weißen Säcken, die vom Markt kamen und in Richtung Bahnhofstraße liefen. Er bemerkte auch ein Fahrzeug in der Nähe des Bahnübergangs in der Pfingstweide-Straße. Ob dies mit der Tat in Verbindung steht, wird untersucht.
Der erste Verdächtige wird wie folgt beschrieben: männlich, schlank, trug ein dunkles T-Shirt mit einem unbekannten Motiv auf der Rückseite, eine schwarze Sturmhaube, dunkle lange Hose und schwarze Schuhe mit hellem Logo. Die zweite Person war ebenfalls männlich, schlank, trug ein schwarzes langes Oberteil, blaue Jeans und schwarze Schuhe. Er hatte eine schwarze Baseballkappe mit weißer Aufschrift.
Die Kriminalpolizei Gießen bittet um Hinweise: Wer hat in der Nacht zum Samstag verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Schützenwegs, der Bahnhofstraße oder der Pfingstweide-Straße gesehen? Wer kann Informationen zur Identität der beschriebenen Personen oder zu ihrem Fluchtweg geben? Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0641/7006-6555 entgegen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 auf 1850. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2173 auf 2263, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 12625 Fällen die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.871 | 3.217 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.785 | 1.850 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.173 | 2.263 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.974 | 2.046 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 199 | 217 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.077 | 1.179 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls rückläufig, von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








