Ereignisreicher Wochenstart für die Feuerwehren mit fünf unterschiedlichen Einsätzen, darunter ein Chemieunfall und Verkehrsunfall.
Feuerwehreinsätze in Hattersheim: Chemikalienunfall, Verkehrsunfall, Gasalarm und Brandmeldeanlagen

Hattersheim am Main (ost)
Die Woche begann für die Feuerwehren der Stadt Hattersheim am Main mit fünf sehr unterschiedlichen Einsätzen. Die ehrenamtlichen Feuerwehrleute hatten einen Chemieunfall, einen Verkehrsunfall, einen vermeintlichen Gasalarm sowie zwei Brandeinsätze aufgrund ausgelöster Brandmeldeanlagen zu bewältigen.
Bügeleisen mit Adblue gefüllt
Am Montagabend um 19:10 Uhr wurden die Feuerwehren der Stadt Hattersheim am Main mit der Meldung “Unfall mit Chemikalien” in den Lessingring in Hattersheim alarmiert. Auch die GABC-Messgruppe und eine GABC-Fachberaterin des Main-Taunus-Kreises sowie Rettungsdienst und Polizei rückten an.
Der Grund für den Einsatz war ein Bügeleisen, das versehentlich mit Adblue befüllt und betrieben wurde. Dadurch kam es offenbar zu einer starken Verrauchung der Wohnung und zur Bildung von gesundheitsschädlichen Dämpfen. Die Messungen der Feuerwehr waren negativ, und die Wohnung wurde belüftet.
Zwei Personen, die den Dämpfen ausgesetzt waren, wurden ins Krankenhaus gebracht. Rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Hattersheim, Okriftel und Eddersheim sowie aus Eschborn und Bad Soden waren zusammen mit dem Rettungsdienst und der Polizei im Einsatz.
Kreuzungsunfall in Eddersheim
Am Dienstagmorgen um 06:58 Uhr wurden die Hattersheimer Feuerwehren mit der Meldung “Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen” zur Kreuzung Stifterstraße/Parkstraße in Eddersheim alarmiert. Dort waren zwei Autos zusammengestoßen.
Glücklicherweise war niemand eingeklemmt, so dass die Feuerwehr lediglich die verunfallten Fahrzeuge sicherte. Rettungsdienst und Notarzt versorgten die beiden beteiligten Fahrzeuginsassen.
Brandalarm und Gasalarm in der Nacht
In der Nacht zum Dienstag und am Montagvormittag mussten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehren bereits zu drei Einsätzen ausrücken.
Um 00:26 Uhr wurden die Feuerwehren zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in die Schützenstraße alarmiert. Schnell konnte Entwarnung gegeben werden: Ursache war vermutlich Wasserdampf beim Kochen. Während der Einsatzmaßnahmen wurden unsere Kräfte durch einen Autofahrer gefährdet, der durch die Einsatzstelle fahren wollte. Anschließend beleidigte und bedrohte er die Einsatzkräfte verbal, woraufhin die Polizei hinzugezogen wurde.
Am frühen Montagmorgen um 05:43 Uhr wurden die Feuerwehrkräfte mit der Meldung “CO-Low-Alarm” zu einer Doppelhaushälfte in der Grafenstraße alarmiert. Ein Gasmelder an der Heizung hatte Alarm geschlagen. Die Feuerwehr kontrollierte das Haus mit einem Messgerät unter Atemschutz und anschließend ohne Atemschutz nasal auf Gasgeruch. Weder mit dem Messgerät noch nasal konnte etwas festgestellt werden, so dass von einem technischen Defekt des Melders ausgegangen werden musste.
Zu einer weiteren ausgelösten Brandmeldeanlage wurden die Hattersheimer Feuerwehren am Montagvormittag um 11:39 Uhr in die Straße “Am weißen Stein” in Eddersheim alarmiert. In der dortigen Grundschule hatte ein Brandmelder im Bereich der Küche Alarm ausgelöst. Die Feuerwehr kontrollierte den betroffenen Bereich, konnte aber keinen Brand feststellen.
Kontakt:
Feuerwehren der Stadt Hattersheim am Main
Arbeitskreis Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Sebastian Baum | Mobil: 0176-31201732
E-Mail: pressefwsh@hattersheim.de |
sebastian.baum@feuerwehr-hattersheim.de
Web: www.feuerwehren-hattersheim.org
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon endeten 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% entspricht. 1.202 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,88% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168 Fälle, was 80,46% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle ereigneten sich innerorts mit 90.136 Fällen (65,83%), gefolgt von außerorts ohne Autobahnen mit 32.117 Fällen (23,45%) und auf Autobahnen mit 14.678 Fällen (10,72%). Insgesamt gab es 208 Tote, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 136931 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19155 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6406 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1202 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 110168 |
| Ortslage – innerorts | 90136 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 32117 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 14678 |
| Getötete | 208 |
| Schwerverletzte | 3878 |
| Leichtverletzte | 20881 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








