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Flensburg: Motorradfahrer mit 118 km/h gestoppt

Ein Motorradfahrer wurde in Hanau mit 118 km/h innerorts gestoppt. Die Polizei stellte mehrere Mängel fest und der Fahrer erhielt ein Bußgeld, Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot.

Foto: unsplash

Hanau (ost)

Ein Motorradfahrer war am späten Mittwochabend in Hanau unterwegs, deutlich lauter als erlaubt und erheblich schneller als zulässig – was einer zivilen Polizeistreife nicht gefiel.

Polizeibeamte des Sachgebietes TRuP (Tuner, Raser und Poser) bemerkten kurz vor Mitternacht in der Lamboystraße eine Kawasaki Ninja 400, die durch ein auffällig lautes Abgasgeräusch auffiel. An einer roten Ampel hielt das Motorrad zunächst an, beschleunigte jedoch stark, als es auf Grün umschaltete.

Die Streife schaltete die Videonachfahreinrichtung ihres Zivilfahrzeugs ein und folgte dem Motorrad. In der Antoniterstraße beschleunigte der Fahrer erneut. Bei erlaubten 50 km/h wurde eine Geschwindigkeit von 118 km/h gemessen.

Die Beamten schalteten Blaulicht und ein Anhaltesignal ein, woraufhin der Fahrer sofort sein Fahrzeug zum Stillstand brachte. Bei der Kontrolle stellten die Polizisten mehrere Mängel fest: Der sogenannte DB-Killer im Endschalldämpfer fehlte am Motorrad, die hinteren Blinker waren nicht vorhanden. Außerdem war die Hauptuntersuchung seit etwa sechs Monaten abgelaufen. Der 21-jährige Hanauer gab an, er habe den Motor nach der Winterpause einmal „freifahren“ wollen, als Grund für sein Verhalten.

Das Motorrad wurde beschlagnahmt und wird nun einem Sachverständigen vorgeführt. Der Fahrer und Halter müssen mit einem Bußgeld von etwa 1.500 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem dreimonatigen Fahrverbot rechnen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Unfälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% entspricht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten betrug 188, Schwerverletzte wurden 3.537 und Leichtverletzte 21.704.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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