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Flensburg: Verkehrskontrollen zur Fastnachtszeit in Osthessen ziehen Bilanz

Die osthessische Polizei kontrollierte rund 1.400 Fahrzeuge und 1.000 Personen. 15 Fahrzeugführer standen unter Alkoholeinfluss, bei 23 Personen besteht der Verdacht auf Drogeneinfluss.

Foto: Depositphotos

Osthessen (ost)

Osthessen. Nach dem Ende der diesjährigen Karnevalszeit und einer Vielzahl von durchgeführten Überprüfungen zieht die Polizei in Osthessen eine Bilanz.

Insgesamt überprüften die Beamten während der fünften Jahreszeit in Osthessen etwa 1.400 Fahrzeuge und rund 1.000 Personen. Dabei ergab sich bei 15 Fahrern der Verdacht, dass sie unter Alkoholeinfluss standen. Bei 23 Personen besteht der Verdacht auf Drogenkonsum im Straßenverkehr.

Personen, die unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen ein Fahrzeug lenken, gefährden nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Leider kam es zu insgesamt neun Unfällen, bei denen die Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss standen. Dabei wurden drei Personen verletzt. Besorgniserregend zeigte das Atemalkoholmessgerät bei einem Unfallbeteiligten einen Wert von über drei Promille an.

Neben der Erhöhung der Verkehrssicherheit durch die Präsenz der Kontrollen wiesen die Beamten in zahlreichen Gesprächen mit den Verkehrsteilnehmern auf die Risiken von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr hin. Erfreulicherweise berichteten viele Polizisten, dass die Maßnahmen in der Bevölkerung größtenteils auf eine hohe Akzeptanz stießen.

Im Jahr 2022 ereigneten sich allein in Osthessen etwa 280 Unfälle unter Alkohol- oder Drogeneinfluss – das bedeutet ungefähr alle anderthalb Tage ein Unfall, wovon fast die Hälfte mit Personenschäden verbunden war. Neben den Unfallgefahren können das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss auch weitreichende Konsequenzen für die Betroffenen haben: Von Geldstrafen, Punkten in Flensburg, dem vorübergehenden oder dauerhaften Entzug der Fahrerlaubnis, einem drohenden Strafverfahren bis hin zu Schadensersatzansprüchen oder der Zahlung von Schmerzensgeld – die Folgen sind vielfältig. Selbst der Verlust des Arbeitsplatzes kann bei Fehlverhalten drohen.

Da Alkohol und Drogen im Straßenverkehr zu den Hauptursachen für schwere Unfälle gehören, wird die Polizei in Osthessen diese Kontrollen auch nach der Karnevalszeit fortsetzen.

(PB)

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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