Unbekannte Täter erbeuten Schmuck im Wert von rund 10.000 Euro durch Schockanrufe bei einer 90-jährigen Frau. Polizei warnt vor Betrugsmaschen.
Flörsheim am Main: Telefonbetrug in Kelkheim-Ruppertshain

Hofheim (ost)
1. Betrüger erbeuten Schmuck,
Kelkheim-Ruppertshain, Im Kleinen Grund, Montag, 13.04.2026, zwischen 15:00 Uhr und 17:00 Uhr
(dd) Am Montagnachmittag zwischen 15:00 Uhr und 17:00 Uhr ereignete sich in der Straße „Im Kleinen Grund“ ein Fall von Betrug durch sogenannte „Schockanrufer“.
Unbekannte riefen die 90-jährige Geschädigte an und gaben sich als Polizeibeamte aus. Sie behaupteten, der Sohn der Frau habe einen schweren Autounfall verursacht und könne nur durch die Zahlung eines hohen Geldbetrags einer Haftstrafe entgehen.
Da die Frau nicht genug Geld hatte, um die geforderte Summe zu zahlen, vereinbarte sie, stattdessen Gold und Schmuck zu übergeben. Daraufhin übergab sie Wertgegenstände im Wert von etwa 10.000 Euro am Gartentor.
Die Frau, die den Schmuck abholte, wird als etwa 30 Jahre alt, blond und schlank beschrieben.
Die Polizei warnt dringend vor solchen Betrugsmaschen. Die Täter geben sich oft als Polizeibeamte oder andere Amtspersonen aus, um an Geld oder Wertsachen zu gelangen. Geben Sie am Telefon keine persönlichen Informationen preis und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Beenden Sie das Gespräch im Zweifelsfall und kontaktieren Sie sofort die Polizei unter der Ihnen bekannten Nummer. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte. Es wurden Ermittlungen aufgenommen und die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Nummer (06195) 6749-0 zu melden.
2. Einbruch in eine Gaststätte,
Hattersheim-Eddersheim, Propsteistraße, Sonntag, 12.04.2026, 23:30 Uhr bis Montag, 13.04.2026, 07:30 Uhr
(lr) In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde in eine Gaststätte in Hattersheim-Eddersheim eingebrochen. Unbekannte versuchten zwischen 23:30 Uhr und 07:30 Uhr die Eingangstür der Gaststätte in der Propsteistraße aufzubrechen. Als dies nicht gelang, gelangten sie über ein angekipptes Fenster hinein und stahlen Bargeld. Danach flohen sie unerkannt.
Die Polizeistation in Hofheim nimmt Hinweise unter der Nummer (06192) 2079-0 entgegen.
3. Einbruch in eine Kindertagesstätte,
Flörsheim, Hauptstraße, Freitag, 10.04.2026, 17.00 Uhr bis Montag, 13.04.2026, 07:00 Uhr
(lr) Zwischen Freitag und Montag wurde in eine Kindertagesstätte in Flörsheim eingebrochen. Die unbekannten Täter kletterten über den umgrenzenden Metallzaun in der Hauptstraße und warfen mit einem Stein ein Bürofenster ein. Danach durchsuchten sie die Büros, stahlen Geld und flüchteten. Durch das gewaltsame Eindringen entstand am Fenster ein Schaden von etwa 2.500 Euro.
Die Polizeistation in Flörsheim nimmt Hinweise unter der Nummer (06145) 5476-0 entgegen.
4. Diebstahl aus einem Baucontainer,
Sulzbach, Freitag, 10.04.2026, 15:00 Uhr bis Montag, 13.04.2026, 08:30 Uhr
(lr) Zwischen Freitag und Montag wurde auf einer Baustelle in Sulzbach aus einem Baucontainer gestohlen. Unbekannte Täter öffneten den Containereingang mit einem unbekannten Fahrzeug, indem sie ihn vom Radlader wegzogen, der den Eingang blockierte. Danach brachen sie das Vorhängeschloss des Containers auf, stahlen Baustellutensilien und flüchteten. Die Baustelle befindet sich auf einem Feldweg parallel zur A66.
Die Polizeistation in Eschborn nimmt Hinweise unter der Nummer (06196) 9695-0 entgegen.
5. Einbruch in einen Keller,
Eschborn, Bismarckstraße, Sonntag, 12.04.2026 bis Montag, 13.04.2026, 06:45 Uhr
(lr) In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde in ein Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses in Eschborn eingebrochen. Um 06:45 Uhr stellte der Besitzer fest, dass unbekannte Täter die Kellerzugangstür in der Bismarckstraße aufgebrochen und anschließend auch die Tür seines Kellerabteils aufgebrochen hatten. Danach stahlen sie ein weißes Gravelbike der Marke Cube und verschwanden in unbekannte Richtung.
Die Polizeistation in Eschborn nimmt Hinweise unter der Nummer (06196) 9695-0 entgegen.
6. Versuchter Einbruch in ein Stadtgebäude,
Hochheim, Wiesbadener Straße, Sonntag, 12.04.2026, 12:00 Uhr bis Montag, 13.04.2026, 12:45 Uhr
(lr) Einbrecher versuchten von Sonntag auf Montag in ein städtisches Gebäude in Hochheim einzubrechen. Über ein Baugerüst in der Wiesbadener Straße gelangten die Unbekannten zu zwei Fenstern im ersten Stock. Dort zerstörten sie beide Fenster, konnten aber nicht ins Gebäude gelangen, da sie verschlossen waren. Danach flüchteten sie in unbekannte Richtung.
Die Polizeistation in Flörsheim nimmt Hinweise unter der Nummer (06145) 5476-0 entgegen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 511 höher war als die Anzahl der weiblichen Verdächtigen mit 87. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ging von 275 im Jahr 2022 auf 270 im Jahr 2023 zurück. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 gelöst wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer und 25 Frauen. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 229 Fälle von Mord registriert, wovon 216 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 267, darunter 237 Männer und 30 Frauen. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








